Call-to-Action: wann klickt der Kunde?

5 Call-to-Action-Typen auf dem Weg zur Conversion

Beim Thema Content Marketing sprechen wir ja immer gerne über den sogenannten Call-to-Action (CTA), also die Aufforderung an den Besucher oder Leser einen bestimmten Handlungsschritt (=Conversion) zu tätigen. Dabei setzt sich jedes Unternehmen ein anderes Ziel.
Möchten die einen eine hohe Anzahl an ausgefüllten Formularen erreichen, so wünschen sich andere möglichst viele Abonnenten ihrer News. Aber auch Likes, Shares und Tweets stehen hoch im Kurs. Letztendlich ist es immer der CTA, der uns zu unseren wertvollen Leads führt. Viel hilft viel ist dabei nicht unbedingt die beste Option. Überhäufen Sie Ihre Leser nicht mit zu vielen CTAs, denn das verwirrt oder lenkt im schlechtesten Falle sogar vom eigentlichen Thema ab. Finden Sie heraus welcher CTA am besten zu Ihnen, Ihrem Unternehmen und Ihren Zielen passt.

Diese 5 Call-to-Action-Typen führen zum Erfolg

#1 Ende-gut-alles-gut CTA

Am Ende eines Blog-Posts ist es wichtig, einen CTA zu implementieren, der den Leser zu einer bestimmten Handlung auffordert, nachdem er das Lesen beendet hat und bevor er die Seite wieder verlässt. Dabei sollte der Leser stets darauf hingewiesen werden, was ihn erwartet, wenn er auf den Button klickt und warum er dies tun sollte. Vermeiden Sie dabei Buttons mit der Aufschrift „Hier“ oder „Hier klicken“. Besser geeignet sind Aufschriften wie „Hier kostenlos downloaden“ oder „Erfahren Sie mehr zum Thema…“.

#2 Social Media CTA

Ein weiterer nützlicher Call-to-Action stellt der sogenannte „Social Media Button“ dar, um sich mit Ihrem Unternehmen auf Social Media-Plattformen zu verlinken. Wenn jemand Ihren Content liest und für gut und interessant befindet, ist es durchaus wahrscheinlich, dass er auch an künftigem Content von Ihnen interessiert sein wird. Sicherlich wird Ihr Unternehmen seinen Content nicht nur im unternehmenseigenen Blog, sondern auch auf verschiedenen Social Media-Kanälen veröffentlichen, so hat der Leser die Möglichkeit, Ihre Neuigkeiten auch dort zeitnah zu empfangen.

Machen Sie es Ihrem Leser so einfach wie möglich Ihnen auf Social Media zu folgen und integrieren Sie CTAs für jede Ihrer Social Media Plattformen. Wenn sie lediglich auf den CTA klicken müssen, um Ihnen zu folgen, dann werden die meisten von ihnen diesen Schritt tun. Vergessen Sie dabei nicht, dass es einen Unterschied gibt, ob der Leser Ihren Inhalt auf seinem Profil teilen will oder ob er Ihrem Unternehmen folgen will.

Doch auch der „Sharing CTA“, mit dem Ihr Content einfach und schnell auf den unterschiedlichen Social Media Plattformen geteilt werden kann, ist von hoher Bedeutung und sollte dementsprechend einfach gestaltet sein. Diese Handlungsaufforderung wird meist am Ende eines Artikels platziert, um bei Gefallen das Gelesene mit Freunden und Kollegen zu teilen.

Achten Sie Sie dabei darauf, Ihren Lesern möglichst viele Kanäle „zur Verfügung“ zu stellen, denn jeder bewegt sich auf anderen Plattformen.

#3 Blog Subscription CTA

Wenn Leser an Ihrem Content und Ihren Beiträgen interessiert sind, so möchten sie diese möglicherweise abonnieren um per E-Mail informiert zu werden, wenn ein neuer Blog Artikel Ihres Unternehmens veröffentlicht wird.

Wenn Sie die Zahl der Blog Abonnenten in die Höhe treiben wollen, sollten Sie den Button klar ersichtlich positionieren und einfach gestalten. Zwingen Sie Ihre Leser nicht dazu ein langes Formular auszufüllen. Erfragen Sie lediglich die Information, die Sie in diesem Schritt benötigen, sprich seine E-Mail Adresse. Machen Sie diesen Prozess für Ihre Leser kurz und schmerzlos, denn nur so haben Sie die Chance, dass möglichst viele Leser Ihren Blog auch abonnieren.

#4 In-Line CTA

Wenn wir an CTAs denken, dann kommen uns häufig spektakuläre Bilder oder riesige farbige Buttons in den Sinn, die uns am Ende eines Artikels zu einer Handlung aufrufen. Aber das ist nicht der einzige Weg, wie Call-to-Actions in einen Blog eingebunden werden können. Eine andere Möglichkeit besteht darin, am Ende des Artikels lediglich auf einen Link zu verweisen, wo weitere spannende Informationen zu diesem Thema warten. Dieser Link hat denselben Sinn und Zweck wie ein Call-to-Action Button, er animiert den Leser zu einer Handlung, agiert dabei aber unauffälliger und weniger aufdringlich.

Im unteren Beispiel sehen Sie bei einem unserer letzten Blog Artikel ein typisches Beispiel für einen „In-Line Call-to-Action“. Am Ende des Artikels verweisen wir auf ein interessantes White Paper, das mehr Informationen zum Thema Lead Management bietet. Wir rufen den Leser nicht lautstark dazu auf, nun bitte auf diesen Link zu klicken und heben ihn auch nicht besonders aus dem Text hervor. Die Worte „Lesen Sie dazu…“ reichen völlig aus, um Spannung und Neugierde zu erzeugen.

#5 Comment CTA

Zu guter Letzt möchte ich Ihnen noch einen fünften Weg zeigen, wie Sie von einem CTA profitieren können. Ermutigen Sie Ihre Leser am Ende eines Artikels diesen zu kommentieren und ihre Gedanken mit Ihnen und den übrigen Lesern zu teilen. Dies schafft Vertrauen und Verbundenheit und Sie können möglicherweise sogar Wünsche und Bedürfnisse aus den Kommentaren herauslesen.

Dabei können Sie entweder ganz direkt vorgehen und schreiben, dass der Leser doch einen Kommentar hinterlassen und seine Gedanken mit Ihnen teilen soll oder aber Sie stellen, basierend auf dem Thema des Blog Artikels, eine Frage an die Leserschaft. „Was halten Sie von…?

Ganz gleich für welchen Call-to-Action Sie sich entscheiden, alle zielen auf das gleiche Ergebnis: Conversion, Conversion, Conversion.

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1 Antwort

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] paar CTA-Arten hat meine Kollegin Amelie Höllersberger übrigens in diesem Blogbeitrag […]

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