Ist das Ihr Marketing oder kann das weg?

7 gute Gründe, Ihr Marketing einzustampfen!

Auf meinen Vorträgen werde ich immer wieder gefragt, welche Fehler Marketing Manager meiner Meinung nach am häufigsten machen und wie man diese Fehler eliminieren kann. Im Folgenden habe ich die, meiner Meinung nach, wichtigsten Fehler aufgelistet.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare in diesem Blog Beitrag und bin schon gespannt, an welcher Stelle Sie mir widersprechen.

7 Gründe gegen Ihr Marketing

1. Keine Übersicht über Kontakte

Sie können am Ende des Monats nicht sagen, wie viele neue Kontakte durch Marketingaktivitäten in Ihre Datenbank gekommen sind.

In modernen Unternehmen ist die Anzahl der neugewonnenen Interessenten ein wichtiger Indikator für die Entwicklung des Unternehmens in den nächsten 6-12 Monaten. Die Qualität der Leads entscheidet über den Erfolg Ihres Vertriebsteams bei der Gewinnung von Neukunden. Deshalb sind Quantität und Qualität bei der Lead Generierung ein wichtiger Hinweis über die Qualität ihres Marketings.

2. Keine Zielgruppen-Definition

Sie haben keine exakte Definition Ihrer Zielgruppe und könnten in einem zwanglosen Gespräch an der Hotelbar in 5 Minuten nicht herausfinden, ob ihr Gegenüber zu dieser Zielgruppe gehört oder nicht.

Wenn Sie nicht genau wissen, an wen Sie sich mit Ihren Leistungen wenden und diese Zielgruppe exakt beschreiben können, laufen sie in den meisten Fällen mit ihrem Angebot ins Leere. Jeder Mitarbeiter im Vertrieb und Marketing muss die genau Zielgruppe kennen und die fünf wichtigsten Kriterien nennen können, die diese Zielgruppe ausmachen.

3. Kaltakquise statt Inbound

Sie sind immer noch der Meinung, dass Kaltakquise insbesondere durch Telemarketing am schnellsten zum Erfolg bei der Neukundengewinnung führt.

Das Verkaufen hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Neue Organisationsstrukturen und moderne Kommunikationsmittel machen das Telefon nicht mehr zum wichtigsten Werkzeug eines Vertriebsmitarbeiters. Die Erreichbarkeit von Entscheidern hat sich in den letzten Jahren drastisch verschlechtert. Während das Telefon an Bedeutung abnimmt, bieten soziale Netzwerke wertvolle Informationen, um ihre Zielpersonen zu identifizieren und anzusprechen. Sofern Sie etwas Relevantes zu kommunizieren haben!

4. Der aufdringliche Newsletter

Sie sehen Newsletter-Marketing immer noch als eine Möglichkeit an, schnell und kostengünstig Ihre Kunden und Interessenten zu informieren.

E-Mail-Marketing ist für mich wie „Dynamitfischen“. Ich versuche, mit drastischem Aufwand einen minimalen Nutzen zu erreichen. Bedenken Sie, dass mit jedem E-Mail-Versand an eine unqualifizierte Zielgruppe die Qualität Ihrer Datenbank leidet. Bei mehr Empfänger als Sie denken, wandern Ihre E-Mails still und heimlich in den Spam- Ordner. Von dem Zeitpunkt an bleiben alle Ihre E-Mails wirkungslos und werden von einem Teil Ihrer Zielgruppe nicht mehr gelesen, ohne dass sie sich von Ihren Kommunikation abmelden. (Quelle: Mike Volpe)

5. Jeder für sich

Sie haben Ihren Mitarbeitern immer noch keine Orientierungshilfe gegeben, wie sie sich in sozialen Netzwerken zu verhalten haben und Ihr Unternehmen zu repräsentieren ist.

Soziale Netzwerke nehmen immer mehr an Bedeutung zu. Allerdings präsentieren sich dort nicht Unternehmen, sondern Menschen. Ob Sie es mögen oder nicht – Ihr Unternehmen wird dort auch durch Ihre Mitarbeiter und Kollegen repräsentiert. Deshalb sollten Sie schleunigst eine Empfehlung zum Umgang und Verhalten mit den Sozialen Medien veröffentlichen, die  es Ihren Mitarbeitern ermöglicht, auch deren berufliches Umfeld und Sie, als Arbeitgeber adäquat zu beschreiben und zu bewerben. Die Empfehlung ist immer noch das stärkste Mittel, wenn es um die Gewinnung neuer Mitarbeiter und Kunden geht.

6. Datenchaos

Sie haben es immer noch nicht geschafft, Ihre Datenqualität und -sicherheit mit den aktuellen gesetzlichen Vorgaben und Standards abzustimmen.

Im Zeitalter des Online-Marketings ist es besonders wichtig, den Schutz der Ihnen anvertrauten Daten zu gewährleisten. Gleichzeitig möchten Sie aber mittels moderner Werkzeuge, wie zum Beispiel E-Mail-Marketing, regelmäßig mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt treten. Deshalb ist es eine unabdingbare Voraussetzung, die gesetzlichen Anforderungen genau zu verstehen, umzusetzen und so in Ihre Kommunikation einzubauen, dass neue Interessenten aber auch bestehende Kunden dadurch nicht abgeschreckt werden.

7. Marketing als Pflicht

Bei Ihnen ist das Marketing immer noch lästige Pflicht und sitzt nicht am Tisch der Unternehmensführung.

Ich kann den Wert meiner Marketingaktivitäten nur bewerten, wenn ich ihn messen kann. Es gibt heute leistungsfähige Systeme, die sämtliche Kampagnen auf einer Plattform durchführen und bewerten. Mit diesen Systemen sind Sie in der Lage, nicht nur Ihre Marketingaufwände, sondern auch den Ertrag zu messen.  Der Vertriebsprozess hat sich deutlich in das Marketing hinein verlagert. Deshalb ist das Marketing von heute ein Teil Ihrer Umsatzmaschine und verdient besondere Beachtung.

Bringen Sie Marketing und Vertrieb harmonisch zusammen und optimieren Sie Kundenprozesse sowohl für Ihre Kunden als auch Ihre Angestellten.

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