Digitale Transformation in B2B-Unternehmen

In meinem letzten Artikel berichtete ich über meine Eindrücke, die ich im Rahmen des zweitägigen B2B Marketing-Kongresses in Würzburg gesammelt hatte, der unter dem Motto „Digitalisierung – Treiber und Getriebene“ stand.
Ein besonderer Fokus wurde auf die Themen Content Marketing und Storytelling gelegt, welche auch in B2B-Unternehmen zunehmend Einzug halten.

Doch auch andere Sprecher begeisterten mit ihren Vorträgen, in denen sie ganz gezielt auf Praxis-Beispiele aus ihrem Marketing-Alltag eingingen.

„Nichts Neues“ raunte es einem da von Agenturseite entgegen.
Natürlich hatte man das meiste, was dort vorgetragen wurde, in irgendeiner Form bereits gelesen, gehört oder praktiziert.

Digitale Transformation: Wertvolle Best Practices für Anwender

Doch unter den Teilnehmern gab es auch Marketingverantwortliche von B2B-Unternehmen, die mit dem Thema Digitalisierung bis dato nur in Theorie in Berührung gekommen waren.

Denn Storytelling, Content Marketing und Avatare klingen zwar gut und wirken beeindruckend (und manchmal auch einschüchternd), doch erscheint ihr Einsatz utopisch, wenn sich der Großteil der Marketing-Aktivitäten noch offline abspielt.
Einige der Anwesenden standen zudem vor der Herausforderung, dem Thema Marketing überhaupt einmal Gehör im eigenen Unternehmen zu verschaffen und den Vertrieb davon überzeugen zu müssen, dass Neukundengewinnung und Marketing von allen Abteilungen gemeinsam vorangetrieben werden müssen.

In diesen Best Practice-Fachvorträgen erhielten sie dann einige Impulse und Ideen für ihr eigenes Marketing. So beschäftigte man sich intensiv mit der Customer Journey, dem Inbound Marketing und der Koppelung von online und offline Kundenkontaktpunkten (= Customer Touchpoints).

Denn was man trotz der Digitalisierung und der Automation sämtlicher Marketing-Prozesse nicht außen vor lassen darf, ist die Relevanz der Kommunikation mit dem Kunden.

Relevante Kundenkommunikation

Relevanz bedeutet hier aber nicht, den Kunden ungefragt über sämtliche Kanäle hinweg mit Informationen zu versorgen, so wie es häufig im klassischem Outbound Marketing der Fall wäre.

Es bedeutet vielmehr, die Kunden entscheiden zu lassen, wann sie in Kontakt treten möchten und über welchen Kanal sie dies tun. Durch diesen Perspektivenwechsel lernt man die Herausforderungen und Schwierigkeiten seiner Zielgruppe kennen und kann entsprechend darauf reagieren und für jede der 4 Phasen (Identifizierung, Recherche, Evaluierung, Entscheidung) den richtigen Content zur Verfügung stellen. Die Botschaft, die kommuniziert wird, ist einheitlich und auf jeden Kanal perfekt abgestimmt.

So gingen zwei hochinteressante Tage mit spannenden Vorträgen zu Ende und die Digitale Transformation wird künftig hoffentlich nicht nur theoretisch in den B2B-Unternehmen praktiziert. Ich bin gespannt wie es um den Status Quo der Digitalen Transformation im Jahre 2016 bestellt sein wird.

Wenn auch Sie Unterstützung beim Aufsetzen Ihrer Customer Journey benötigen oder Ihren Weg in der Digitalen Transformation finden möchten, sollten Sie unseren Artikel zum Thema Customer Journey Mapping lesen

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