Wie viele Keywords braucht ein Text?

Content ist King: Wie viele Keywords braucht ein Text?

In unserer neuen Blogreihe geht es heute darum, ob viele Keywords automatisch das Ranking positiv beeinflussen und warum eine Keyword-Recherche nur dann notwendig ist, wenn der Text-Autor keinen Anspruch an einen guten Text hat.

Einem regulären SEO-Text geht immer eine Keyword Recherche voraus, die vorgibt, welche Begriffe in dem Text verwendet werden sollen. Eine Zeit lang waren das ausnahmslos alle Keywords, die nur ansatzweise mit dem Thema zu tun hatten. Texte waren kaum lesbar, da durch das sogenannte „Keyword Stuffing“ ein Keyword an das andere gereiht wurde und die inhaltliche Ebene der Texte eher zweitrangig war.

Ein guter Text enthält gute Keywords

Doch wer einen guten Text schreibt, der wird in den seltensten Fällen eine Keyword-Recherche brauchen, denn es liegt in der Natur eines gut recherchierten und geschriebenen Artikels, dass dieser alle relevanten Begriffe und deren Synonyme verwendet.

Das SEO-Beratungs und Software-Unternehmen Searchmetrics erklärt zudem in seinem SEO-Report 2014, dass die Zeit des herrschenden Keywords vorbei ist und mittlerweile die Qualität des Inhalts stetig als Ranking-Garant an Wert gewinnt.

Sollten Sie beispielsweise einen Blog haben, lohnt es sich vielmehr, ein Thema in verschiedenen Facetten zu bearbeiten. So kreieren Sie Themen- (und Keyword-) Cluster, die angenehmer zu lesen sind und auch für Google mehr Trust (also Vertrauen) erzeugen. Zusätzlich lassen sich durch weniger zentrierte Texte mehr Longtail Keywords (also statt „Buchhaltung “ eher „Buchhaltung für Selbstständige“) einbauen, die auf Dauer sehr viel wertvoller sind, wenn es darum geht, Leser mit Inhalten anzulocken.

Keine Angst vor Stopwords

Wo wir gerade dabei sind, lassen Sie sich nicht von altmodischen SEO-Gesetzen irritieren, denn auch wenn der geneigte Leser „Kuchen backen ohne Eier“ in das Suchfeld eingibt, müssen weder Sie noch Ihre Redaktion nun umständlich diese eher unschöne Formulierung mehrfach in den Beitrag einbauen. Google ist smart und auch Googles Algorithmen sind smart, daher kann Google sehr wohl erkennen, dass „wer einen Kuchen ohne Eier backen möchte…“ genau die Keywords enthält, die auch gesucht wurden. Sprich, Füllwörter (auch als „Stopwords“ bekannt), die einen Satz von der ungelenken Keyword-Kette zum gut lesbaren Text verhelfen, werden einfach von Google ignoriert und die Suchanfrage findet dennoch ihren Weg zu Ihrem Text.

Im nächsten Teil erfahren Sie, ob Sie für Ihren Firmenblog auf externe Links verzichten sollten oder nicht.

Lesen Sie in diesem Zusammenhang weitere Artikel, die Tipps für bessere Texte und Inhalte auf Ihrer Webseite geben.

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