10 Gründe für Marketing Automation

Die 10 wichtigsten Argumente zur Nutzung von Marketing Automation

Allzu oft werden Marketing-Abteilungen mit der eigenen Administration überfordert. Die Planung und Umsetzung von Kampagnen, das aufwendige Selektieren von Zielgruppen und die komplexe und zeitraubende Arbeit mit komplizierten Werkzeugen hält die meisten Marketing-Spezialisten davon ab, sich um das eigentlich Wichtige zu kümmern: Aussagekräftigen Content und Kampagnen mit hohe Konversionsraten zu entwickeln.

Marketing Automation Systeme tragen deutlich dazu bei, Marketing-Teams von diesen nervenden administrativen und analytischen Aufgaben zu entlasten.

10 Gründe für Marketing Automation

1. Kampagnensteuerung in Echtzeit

Wenn Sie heute auf Praktikanten angewiesen sind, um alle Informationen unter Umständen in Excel zu aggregieren, ist das nicht gut. Die Optimierung von Kampagnen muss so schnell wie möglich in Echtzeit durchgeführt werden. Wenn Sie sich mit Ihrer Marketing-Analyse wie ein großes, behäbiges Schiff bewegen, dann nehmen Sie sich die besten Möglichkeiten, eine Kampagne zur Laufzeit zu optimieren.

2. Sie verwenden verschiedene Systeme und Software-Pakete, damit es funktioniert.

Dies mag auch ein Grund sein, warum Sie ein Team oder einen Praktikanten benötigen, um alle Ihre verschiedenen Marketing-Plattformen miteinander zu verbinden. Marketing kann hart sein. Allerdings muß das nicht bedeuten, sich mit vielen verschiedenen Systemen und Software herumschlagen zu müssen, nur um den Erfolg Ihrer Kampagnen sicher zu stellen.

Analysieren Sie ihre aktuelle Situation und bewerten Sie Marketing Automation-Software vor diesem Hintergrund. Achten Sie darauf, wie hoch der Einsparungseffekt nicht nur bei den notwendigen Ressourcen, sondern auch bei den Kosten ist, die Ihnen heute für die vielen Fremdsysteme entstehen. Marketing Automation kann die eine oder andere CRM-Lizenz einsparen, ersetzt ihre Email Marketing Systeme und übernimmt auch das Webtracking. Alles Systeme, die heute einen sicher nicht unerheblichen Kostenblock in ihrem Budget darstellen, auf die sie verzichten können.

3. Sie sind mehr mit Testen als mit der Ausführung beschäftigt.

Manchmal ist es nicht einfach, den optimalen Verlauf einer Kampagne zu planen. Dann nimmt das Testen einen hohen Zeitanteil in Anspruch. A/B-Testing ist in vielen Marketingabteilungen zu einer festen Anforderung geworden, bevor man die Kampagne für die gesamte Zielgruppe live schaltet. Dabei vergißt man häufig den „Traffic“, der zunächst generiert werden muß, um zum Beispiel eine SEM-Kampagne auch wirklich erfolgreich zu machen. Bevor die Website nicht in Bezug auf die notwendigen Keywords und den weiteren bekannten Optimierungen vorbereitet ist, machen komplexe SEM-Kampagnen wenig Sinn. Bei der Einrichtung der Website können dabei viele Marketing Automation oder Inbound Systeme wertvolle Hilfestellung leisten.

4. „Drip“-Kampagnen produzieren auf geniale Weise neue Leads.

Mit „Drip“-Kampagnen, die sich während der Laufzeit verändern lassen, können Sie deutlich bessere Erfolge erzielen. In dem man eine bestimmte Zielgruppe sukzessive durch eine komplexe Kampagne schickt, die vielleicht aus mehreren Emails und Landing Pages besteht, und dabei jede Konversion mißt, können Sie im Laufe einer vorgebebenen Zeit deutlich bessere Ergebnisse erzielen. Solche Kampagnen lassen sich aber nur mit Marketing Automation Systeme von Anfang bis Ende umsetzen und auch messen.

5.Blog-Beiträge produzieren mit Marketing Automation bessere Leads.

Man kann nicht erwarten, dass Whitepapers, ebooks, und Webinare allein zu mehr Traffic auf Ihrer Website führen. Schneller und einfacher können Sie Ihre potentiellen Kunden mit aktuellen und speziellen Themen begeistern. Für die Publikation solcher Beiträge eignen sich natürlich Blogs am besten.

Leider geht im Tagesgeschäft diese Art von Tätigkeit häufig unter. Wenn Sie eine professionelle Blog-Software benutzen und einige Ihrer Kollegen motivieren können, ebenfalls ihr Wissen über diesen Kanal zu verbreiten, haben Sie damit wertvolle Entlastung erreicht und steigern die  Motivation in Ihrem Team.

Natürlich können Sie mit Hilfe von Marketing Automation Lösungen das Blogging ebenfalls erleichtern. Durch Rollenkonzepte können Sie Ihren Kollegen den Blog freischalten. Sie können unmittelbar messen, wie sich die Blogbeiträge auf Ihren Traffic auswirken und welche Qualität von Leads sie generieren. Denn schließlich müssen am Ende des Tages alle Kommunikationskanäle zusammenlaufen und optimal aufeinander abgestimmt sein.

6. Ein großer Teil Ihres Marketingbudgets geht an bezahlte Medien.

Es sollte Sie nicht überraschen, dass die besten Leads aus organischer Suche (SEO), Social Media und direktem Verkehr konvertieren. Und das zu deutlich geringeren Kosten als z.B. die Leads, die von „bezahlten“ Medien wie z.B. Banner, Search Engine Marketing und Lead Generierungsprogrammen der vielen Medienunternehmen kommen. Wenn mehr als 50% der Leads Ihres Unternehmens aus diesen Quellen kommen, ist es Zeit, Ihren Marketing-Ansatz zu überdenken und einen Teil Ihres Budgets vom Outbound- zum Inbound Marketing zu verschieben. Paid Media lohnen sich manchmal als zusätzliche Maßnahmen (z.B. in Verbindung mit einer Fachmesse), aber mit einer konsequenten Umsetzung von Inbound Marketing sind die Chancen, bessere Leads zu generieren, deutlich höher. Marketing Automation Werkzeuge unterstützen Sie bei der Umsetzung von Inbound Marketing und helfen Ihnen, die Kosten Ihrer Leads pro Kanal schneller und genauer zu messen.

7. Sie wissen nicht, welches die besten Quellen für die Generierung von Leads sind?

Durch Marketing Automation können Sie exakt messen, woher Ihre Leads kommen und welche Quellen die beste Qualität von Leads produzieren. Denn hohe Konversionsraten bedeuten nicht unbedingt auch gute Leads.

8. Sie sind ein Freund des „Dynamit-Fischens“.

Sicherlich haben Sie schon von den grausamen Methoden des „Dynamite-Fishings“ gehört, bei dem Fischer mit Sprengstoff die Fische töten und anschließend den „Fang“ von der Meeresoberfläche einsammeln. Meiner Meinung nach gehen Unternehmen ähnlich vor, wenn Sie einige Male im Jahr einen Newsletter an die gesamte Datenbank versenden. Meistens ist die Abmelderate höher als die eigentliche Ausbeute an neuen Interessenten. (Und vergessen Sie dabei nicht die Empfänger, die sich zwar nicht abmelden aber ihre Emails als „Spam“ markieren.)

Dabei ist es mit Marketing Automation Systemen so einfach, zielgruppenspezifisch zu informieren und nur diejenigen Kontakte in der Datenbank anzusprechen, die sich auch tatsächlich für ein Thema interessieren. Mit dynamischen Filtern und dem verhaltensabhängigen Profiling stellen Sie sicher, dass die Leads nur dann eine Email bekommen, wenn Ihr Content relevant für deren  Stadium im Entscheidungs-Prozess ist.

9. Sie können Ihr CRM-System für die Kampagnenerstellung nur bedingt nutzen.

Sicherlich haben Sie als Marketingverantwortlicher Zugriff auf die Vertriebsdatenbank. Doch manchmal ist der Download von Daten sehr kompliziert oder sie müssen anschließend erst die Daten aufwändig aufbereiten, um sie z.B. für eine Email-Kampagne nutzen zu können. Dann kommt noch das Problem mit den Dubletten hinzu. Denn häufig sind Datensätze mehrfach im System vorhanden und Sie sind nicht sicher, welcher Datensatz der Richtige ist.

Marketing Automation Systeme werden mit dem CRM-System verknüpft und synchronisieren regelmäßig die Daten mit dem CRM-System. Dabei achten sie darauf, dass Daten nicht doppelt angelegt werden. Sie wissen, welche Datensätze geändert wurden und synchronisiert werden müssen. Ausserdem informieren sie den Vertrieb automatisch über die Aktivitäten des Marketings und ordnen diese den einzelnen Kontakten in der Datenbank zu.

So sollte eigentlich die Zusammenarbeit zwischen Vertrieb und Marketing idealerweise aussehen – natürlich ohne zusätzlichen Aufwand.

10. Ihre Marketing-Programme stoppen, sobald der Lead an einen Außendienstmitarbeiter übergeben ist.

Wir sind stolz auf unsere Lead-Generierung und den damit verbundenen Vertriebsprozesse. Bevor aus einem Lead ein Kunde wird, liegt es in der gemeinsamen Verantwortung von Marketing-und Vertrieb, den Lead zu entwickeln. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass Ihre Vertriebs-und Marketing-Teams auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet sind. Lead Management ist aus unserer Sicht eine Aufgabe des Marketings. Der Vertrieb kommt erst dann ins Spiel, wenn es eindeutige Kaufsignale gibt. Dabei ist es wichtig, regelmäßig auch mit den Leads zu kommunizieren, die in Ihrer Entscheidungsfindung noch einen längeren Weg vor sich haben. Dabei kommt es auf eine gute Abstimmung von Marketing und Vertrieb an.

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