Für wen ist Ihr Content Marketing?

Die Content Marketing-Trends 2016: wo bleiben die Big Data?

Es ist Januar, Zeit also, sich das kommende Jahr anzuschauen und die großen Trends in allen Bereichen zu prognostizieren. Auch Content Marketing-Guru Klaus Eck hat auf seinem Blog sieben Trends herausgearbeitet – doch ein wichtiger Punkt fehlt dabei. 

Wie muss Content aussehen, um attraktiv zu sein, welche Formen werden sich dieses Jahr durchsetzen und wie entwickelt sich die ROI-Betrachtung beim Content Marketing? Klaus Eck hat in seinem Beitrag „7 Trends im Content-Marketing 2016“ scheinbar an alles gedacht, nur eine Sache fehlt: der Leser.

Datenanalysen & Content Marketing

Um erfolgreichen Unique Content zu kreieren, reicht es nicht, tolle, einzigartige Texte zu schreiben, nein, der Text muss dem Leser natürlich auch gefallen. Wie aber findet man das heraus? Nun, in Zeiten von Big Data geht das mit Datenanalysen zur Klickrate, Verweildauer, Social Media-Ergebnissen und mehr.

Wie schon Andrè Lutz, Geschäftsführer der Dialogmarketingagentur Defacto Be/One auf haufe.de schreibt: „Big Data Scientists und Kreative müssen eng zusammenarbeiten.“

Herr Eck liegt mit seinen 7 Trends sicher nicht falsch, doch was mittlerweile nicht nur klar, sondern auch möglich ist, ist die Tatsache, dass man nicht mehr „blind“ Content herausgeben muss, sondern immer mehr Informationen zum Kunden- und Leserverhalten zur Verfügung hat. Es ist also leichter, herauszufinden, welche Themen die Leser beschäftigen, welche Leser durch welchen Content angelockt werden und was wie häufig geteilt wird.

Mit dem richtigen Content die richtigen Kunden finden

Apropos teilen: Caroline Mohr, Social Media-Leiterin der BILD, erklärt im t3n-Experten-Check, dass „Shareability“ zu den Königsdisziplinen des diesjährigen Contents gehören wird. Auch hier muss jedoch anhand der Daten in Erfahrung gebracht werden, ob diese Shareability auch die gewünschten Ergebnisse bringt. Wer den besten Content für eine Zielgruppe kreiert, die wenig kauft, kann dies natürlich weitermachen (Hauptsache viral). Er könnte aber auch überlegen, welchen Content kaufkräftige Kunden eigentlich vorziehen, um dann diese anzusprechen.

(Hier lohnt sich ein Blick auf die Buyer Persona-Methode, die mit stellvertretenden Profilen Ihrer Idealkunden einen besseren Einblick in die Motivationen, Bedürfnisse und Kommunikationspräferenzen Ihrer Kunden bieten)

Fazit: Mehr an den Kunden denken

Content Marketing spielt eine immer größere Rolle, denn der potenzielle Kunde will keine Werbung, sondern relevante Informationen, Lösungen für seine Probleme und interessante & unterhaltsame Inhalte. Wer die von den Kunden generierten Daten jedoch nicht nutzt, um seine Content Strategie zu optimieren, der wird weiterhin ein wenig ziellos Unique Content erstellen, der mal mehr mal weniger erfolgreich ist.

Wir wissen alle, dass guter Content nicht immer sofort Ergebnisse bringen und zeigen kann und dass eine erfolgreiche Content Strategy Zeit und Geduld braucht. Aber sie braucht ebenso Business Intelligence, um aus der Vergangenheit auf die Zukunftserfolge schließen zu können.

Und wer seine Leser nicht kennt und nicht weiß, was sie interessiert, der kann noch so kreativ sein, er wird immer im Dunkeln tappen.

Passen Sie Ihren Content den Lesern an, die Sie auch haben wollen, indem Sie Buyer Personas entwickeln und für Ihr Content Marketing nutzen. Unser Entwicklungs-Tool hilft Ihnen dabei.

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