Der erste Eindruck beim Mail Marketing

Email-Marketing: der erste Eindruck zählt

Man muss nicht an die Liebe auf den ersten Blick glauben, um zu wissen, dass eine Email nur eine einzige Chance hat, Aufmerksamkeit zu erhalten – und die liegt allein an der Oberfläche.

Ich weiß ja, man soll ein Buch nicht nur am Einband festmachen, aber wenn wir ganz ehrlich sind, so schreckt uns so manches kitschige Coverbild dann doch ab. Schlimmer als im Buchhandel sieht es jedoch im Email-Fach aus, denn dort sammeln sich gewünschte und teilweise ungewünschte Botschaften und es gibt genau drei Variablen, die entscheiden, ob die Mail gelesen oder gelöscht wird.

1. Der Absender

Ach, Sie haben jetzt wohl mit der Betreffzeile gerechnet? Von wegen, das Erste, was man sieht, wenn man in sein Email-Fach schaut, sind die Absender, denn insbesondere im Büro kann man alleine daran schon erkennen, welche Mails wichtig sind und welche erstmal ignoriert werden können (immerhin kennt man die Namen von Chefs, Kollegen und Kunden).

Gerade deshalb sollten Marketingmails keine generischen Absender enthalten, die insbesondere bei Marketing Automation-Programmen oftmals im Default-Modus vorgeschlagen werden. „No Reply“ im Absendernamen ist bereits so abweisend, dass man kaum noch in die Mail reinschauen will.

Vielmehr sollte der Absender ein echter Name sein. Und bitte verwenden Sie dafür keine Pseudo-Persona, die von verschiedenen Mitarbeitern verwendet wird. Um Vertrauen und eine Bindung mit Ihren Kunden aufzubauen, sollten echte Menschen mit ihnen kommunizieren. Will oder kann man dies nicht gewährleisten, sollte man wenigstens klare Hinweise darauf im Absender stehen haben, worum es sich handelt: Support, Newsletter, Marketing, etc.

2. Die Betreffzeile

Jetzt aber. Die Betreffzeile soll auf den Mailinhalt aufmerksam machen und das Interesse wecken. Zu den Best Practices gehört dabei:

– kurz

– informativ (was findet der Empfänger in der Mail?)

– mit oder ohne persönliche Ansprache (beides funktioniert)

– dringend, fragend, humorvoll oder konkret (probieren Sie aus, was Ihre Kunden bevorzugen)

Beachten Sie dabei, dass nicht nur Ihre Marketingmails, sondern auch Supportmails und andere wichtige Informationen Betreffzeilen haben sollten, die auf einen Blick einen Hinweis darauf geben, was der Empfänger in der Mail erwartet. Kryptische Ratespiele sind im B2C-Lifestyle-Bereich eventuell ganz unterhaltsam, sollten aber generell sehr sparsam verwendet werden.

Ein letzter Tipp: Clickbait ist gar nicht so populär, wie man es sich vorstellt.

3. Vorschau / Preview

Viele Email-Browser geben bereits die erste Zeile einer Mail in der Vorschau an, das sind oft nicht mehr als 50-60 Zeichen und im Default-Modus die ersten Zeilen Ihres Mailtextes. Deshalb muss man hier zwar nicht gerade griechische Epen verfassen, aber zumindest darauf achten, dass nicht der Dateiname des Email-Headerbildes das Erste ist, was der Empfänger zu lesen bekommt.

Vielmehr kann man den Vorschautext nutzen, um in wenigen Worten noch mehr Interesse zu wecken, indem man beispielsweise die Betreffzeile variiert oder einen völlig anderen Aspekt anspricht.

Beispiel:

Betreff: Wissen Sie, wie alt Ihre Software ist?

Vorschau: 5 Gründe für eine Software-Modernisierung

Übrigens, wenn Ihr Mailtext bereits in wenigen Worten zur Sache kommt, dann müssen Sie den Vorschautext auch nicht variieren, doch ich würde Ihnen empfehlen, es zumindest einmal auszuprobieren.

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