KPIs: Ohne Ziele tappen Sie im Dunkeln

Jeder von uns hat Ziele, die er erreichen möchte. Der eigene Roman, der Marathon, das perfekte Dinner oder aber die Beförderung. Sobald es jedoch an die Realisierung geht, zählt nicht nur der Wille, sondern vor allem die Schritte dorthin.

Ein Ziel, viele Wege dorthin

In einem Unternehmen gibt es oftmals sehr klare übergreifende Ziele. Umsatz, zufriedene Kunden und im Idealfall eine Unternehmenskultur, mit der auch alle Mitarbeiter zufrieden sind.

Wenn es an die Durchsetzung geht, müssen diese Ziele jedoch in Einzelschritten aufgebrochen und auf verschiedene Teams und Bereiche aufgeteilt werden. Es muss also eine Strategie entwickelt werden, die aus dem großen Ganzen kleine Maßnahmen, Strategien und Erfolge ableitet, um so unternehmensweit auf das eine große Ziel hinzuarbeiten.

Doch genau dort können sich etliche Fehlerquellen entwickeln, die das Gesamtziel sogar sabotieren.

Ziele können nicht an Ergebnissen gemessen werden

Beispielsweise werden oft Ziele gesetzt, deren Fortschritt nicht analysiert und ausgewertet werden kann, da es keine Erfolgsmerkmale, auch Key Performance Indicator (KPI) genannt, gibt. KPIs sind klare Werte, mit denen Erfolge gemessen werden können. Diese sollten so eindeutig wie möglich sein, also nicht von ambivalenten Kriterien abhängen.

Ein erfolgreicher Blog sollte beispielsweise nicht nach guten Texten bewertet werden (ein subjektiver Wert), sondern nach den Leser- und Klickzahlen.

KPIs erhalten unterschiedliche Werte

Eine gemeinsame Sprache ist in einem Unternehmen ungemein wichtig. Daher ist es auch notwendig, dass die KPIs für unterschiedliche Bereiche zumindest dieselben Begriffe verwenden und nicht zahlreiche Synonyme oder eigene Fachbegriffe. Sprich, nicht jedes Team sollte autark die Sprache entwickeln, mit denen KPIs ausgewertet und kommuniziert werden, da die Zielerreichung ansonsten schwieriger gemeinschaftlich ausgearbeitet und bewertet werden kann.

Ziele hindern sich gegenseitig

Auch wenn sich immer noch der Mythos hält, dass der Wettbewerb innerhalb eines Unternehmens die Innovation fördert – tatsächlich kann es maßgeblich schaden, wenn beispielsweise Vertrieb und Marketing gegeneinander arbeiten. KPIs sollten daher immer so festgelegt werden, dass sie im Normalfall keine anderen KPIs verhindern und im Idealfall sogar andere KPIs unterstützen. Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, dass insbesondere bei Boni die KPIs nicht so sehr voneinander abhängen, dass ein Team dem anderen den Bonus kosten kann, wenn es nicht liefert.

KPI Ziele müssen bekannt und verständlich sein

Geheime KPIs und für Mitarbeiter konfuse Vorgaben helfen überhaupt nicht, um die Zusammenarbeit zu stärken und die Ziele zu erreichen. Doch leider werden KPIs häufig lediglich den Teamleitern kommuniziert und bleiben dort hängen. Stattdessen sollte das gesamte Team wissen, worauf es ankommt und welchen Fokus das Team auf welche Zielvorgaben legen soll, ansonsten kann es passieren, dass ganz andere Ziele angestrebt werden, die nur teilweise mit den tatsächlichen Zielen einhergehen.

So sollten nicht die Klicks auf eine Webseite entscheidend sein, sondern vielmehr die tatsächlich dadurch generierten Kontakte (via Registrierung, Kauf, etc.).

Das Hauptziel im Auge behalten

Es ist absurd, wie viel Geld ins Marketing gesteckt wird, um Leads zu generieren und Interessenten auf eine Webseite zu locken. Sind diese Leads erst einmal da, erwartet sie eine unstrukturierte Seite mit schlechten Inhalten und einem furchtbaren Design.

KPIs müssen immer in Hinblick auf das eigentliche Ziel verstanden werden. Die Lead-Generierung ist lediglich das Mittel zum Ziel, daher hört es eben nicht dabei auf, die Leads auf die Webseite zu bringen, nein, auf der Webseite müssen entsprechend attraktive Inhalte sein, die letztendlich zur Konversion bzw. zum Kauf oder Vertragsabschluss führen.

Daher sollten KPIs von Unterzielen immer als das verstanden werden, was sie sind: das Mittel zum Zweck.

Definieren Sie Ihre KPIs und messen Sie Ihre Erfolge mit einem übersichtlichem Dashboard, auf dem alle notwendigen Kennzahlen jederzeit zur Verfügung stehen.

Auf unserer ec4u Website zeigen wir Ihnen, wie so ein Dashboard aussehen könnte und wie Sie es umsetzen können.

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