Wie sieht Ihre E-Mail-Strategie aus?

Triggered Emails – Der Empfänger bestimmt den Zeitpunkt des Versands

Insbesondere bei der Planung von Multi-Step-Kampagnen kommt immer wieder die Frage auf, in welchem Zeitraum die Interessenten per E-Mail kontaktiert werden sollen. Gerade bei der Einladung zu Events wird diskutiert, welche Frequenz gerade richtig für den Empfänger ist, um nicht aufdringlich zu werden, aber auch nicht in Vergessenheit zu geraten.

Aber auch bei Nurturing-Kampagnen ist der Zeitpunkt des Versands von entscheidender Bedeutung.

Best Practices für B2B und B2C

B2C-Unternehmen warten 3-8 Tage, bevor sie die nächste Aussendung verschicken. Der Versand erfolgt dann aber meist nicht gleichmäßig über den Kampagnen-Zeitraum. Sie senden am Anfang einer Kampagne mehr Emails und dann am Ende weniger.

Ganz anders B2B Unternehmen: Die warten durchschnittlich 1-2 Wochen bis zur nächsten Aussendung  und variieren die Frequenz der Aussendungen seltener.

Meine Empfehlung: Besonders B2B-Unternehmen sollten die Wartezeiten zwischen dem Versand testen, um zu variieren und um beste Ergebnisse zu erzielen. Erfolgreiche Unternehmen senden durchschnittlich vier Aussendungen pro Kampagne in einem Zeitraum von zehn Tagen. Am Ende kommt es jedoch darauf an, was Ihre Kunden erwarten und wie Sie auf Ihre E-Mails reagieren. Hier lohnt sich auch ein A/B-Test, bei dem zwei ähnliche Kundengruppen unterschiedlich frequentierte E-Mails erhalten. Anhand der Konvertierung sowie Klickraten können Sie so einfacher vergleichen, welche Frequenz sich besser für Ihre individuellen Kunden eignet.

Kundenverhalten bestimmt E-Mail-Versand

Durch den Einsatz von Marketing Automation Plattformen kann die Frequenz von Emails durch verhaltensabhängige Trigger in einen Workflow gesteuert werden:

„Versende diese Email zwei Tage nach dem Öffnen der vorherigen Email“ ist beispielsweise ein durchaus üblicher Zeitpunkt, der relativ zur Response in einem Workflow definiert werden kann.

Damit ist die Frequenz nicht mehr abhängig von einem fixen Zeitpunkt, sondern der Empfänger kann durch sein Verhalten die Informationsmenge steuern. Der Vorteil darin liegt vor allem im kundenzentrierten Fokus, denn nicht Sie zwingen dem Kunden die E-Mails auf, sondern der Kunde kann durch sein eigenes Interesse weiterführend informiert werden.

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