Was Marketing vom Fußball lernen kann: Die Spielanalyse

Immer mehr Vereine nutzen Softwarefür die Spielanalyse. Dabei gelingt ein objektiver Blick auf Dinge, die im Gewirr des Trainings ansonsten untergehen können. Wie oft jeder einzelne Spieler im Ballbesitz ist, wie schnell er läuft, wie viel, wie viele Zweikämpfe er eingeht, gewinnt und verliert und wie oft der Ball in der gegnerischen oder eigenen Hälfte war – ein Trainer kann selbst mit Assistenten nicht all diese Punkte im Auge behalten, um sie später zu adressieren. Aber die richtige Software kann das.

Ich finde die Idee (der Spielanalyse) spannend, weil diese Daten viel mehr Aussagekraft haben als bisherige. Es geht um die Effektivität der Pässe, nicht um eine allgemeine Anzahl oder um Prozente. Wie sehr kannst Du der gegnerischen Mannschaft weh tun? Das wird hier aufgeschlüsselt. Ich denke, das sollte bei den Zuschauern gut ankommen. (Toni Kroos, tz.de)

Analytics verhelfen zum Erfolg

Die Software „Soccer“, entwickelt von Mainzer Sportinformatikern kann sogar erkennen, in welchen spezifischen Spielsituationen ein Spieler den Ball verliert oder ins Tor schießt. So lässt sich beispielsweise ermitteln, welche Bedingungen der Rest der Mannschaft vorbereiten muss, damit es zum Tor kommt.

Noch vor 4 Jahren sah die Fußballanalyse ein wenig altbacken aus. Mittlerweile sind wir schon sehr viel weiter gekommen.

Customer Analytics für ein besseres Kundenverständnis

Im Marketing und Lead Management werden keine Stürmer, Ballbesitz-Quoten und Tore analysiert, dafür aber das Kundenverhalten, Absprungs- und Konversionsraten. Statt dem Begriff „Spielanalyse“ verwenden wir den Begriff „Customer Analytics“, um die Daten zu analysieren, die ein Unternehmen sowieso tagtäglich sammelt und oftmals in Datensilos verstauben lässt.

Doch die Datenanalyse kann zahlreiche Vorteile haben, insbesondere dann, wenn sie von einer entsprechenden Software unterstützt wird. Welche Kunden sich verschiedene Produkte in einer bestimmten Abfolge angesehen haben und welche Produkte dabei besonders häufig kombiniert gekauft werden, kann man manuell kaum überprüfen. Doch mit einer Analytics-Anwendung wird dies automatisiert und kann für Cross-Sell-Maßnahmen verwendet werden.

Auch prekäre „Spielfehler“ können ausgewertet werden. Anstatt sich zu fragen, warum bei vielen Leads nur wenige zu Kunden konvertieren, kann man die Bewegungen auf der Webseite sowie Absprungpunkte sammeln und analysieren und so herausfinden, wo die meisten Leads ihren letzten Kontakt mit Ihnen hatten. Anstatt die Nadel im Heuhaufen zu suchen, wird sie Ihnen quasi vor die Haustür gelegt.

Aber wie auch beim Fußball muss man wissen, wie man mit diesen Daten umgehen soll und was man damit erreichen will. Professor Daniel Memmert, Institutsleiter am Institut für Kognitions- und Sportspielforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln unterstützt das deutsche Team mit Spielanalysen und erklärt im Interview mit der Telekom: „Der Trainer wird mehr Zeit für andere Dinge haben. Was die Technik leisten kann, ist das blitzschnelle Sammeln und Ausspucken von Daten. Aber die Interpretation der Ergebnisse wird immer beim Menschen liegen.“

Lernen Sie mehr, was Sie mit den Daten Ihrer Kunden tun können und wie Sie mit einer effektiven Auswertung die Kundenerlebnisse, Umsätze und Konversionsraten optimieren können mit unserem kostenlosen Leitfaden.

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