Hubschrauber auf einem Landeplatz

Eine Landing Page hat für gewöhnlich ein ganz klares Ziel: sie verkauft ein Produkt, soll zur Registrierung motivieren oder über ein Thema informieren. Bei dem Aufbau einer Landing Page gibt es dabei einige bewährte Designs, die dem Nutzer schnell und einfach das Wichtigste mitteilen.  

  1. Die klassische Landing Page

Aufbau einer klassischen Landing PageDie klassische Landing Page basiert auf einigen Best Practices, die viel damit zu tun haben, wie wir (im westlichen Raum) Texte lesen und zwar von oben links nach unten rechts. Daher ist das Firmenlogo oft oben links zu finden und darunter der informative Text, während auf der rechten Seite meistens ein Formular oder ein Produktfoto platziert werden.

Leichte Variationen dieser Seite gibt es noch, indem der Infotext oben auf der Seite steht und das Registrierungsformular direkt darunter. In beiden Fällen gilt: die wichtigsten Informationen und Hinweise (inklusive des Call-to-Action) sollten „above the fold“ stehen. Das bedeutet, dass sie auf den ersten Blick zu sehen sind, ohne dass der Nutzer nach unten scrollen muss.

Bei mobilen Landing Pages ist dies übrigens ein wenig anders. Das Formular wird dort bevorzugt unter den Informationstext platziert, so dass auch hier der Text an erster Stelle steht.

Ein Hinweis zum Formular: weniger ist mehr. Überlegen Sie, welche Daten Sie wirklich benötigen und versuchen Sie, die Anzahl der Felder zu reduzieren. Nutzer schrecken vor allzu großen Formularen häufig zurück, zumal sich immer die Frage stellt, wozu diese Informationen benötigt werden.

  1. Die minimalistische Landing Page

Aufbau einer minimalistischen Landing Page

Wenn es um ein sehr klares Ziel geht, dann ist weniger oft mehr (z.B. die Registrierung für einen Newsletter, den Download einer Demoversion oder aber die Anmeldung eines Kundenkontos). Kommunizieren Sie einfach, was der Nutzer tun muss, um das zu bekommen, was er will und schon kann es losgehen.

Wer will, kann dieses Design übrigens damit erweitern, ein kleines FAQ „under the fold“ zu platzieren, so dass skeptische Nutzer nicht sofort abspringen, sondern direkt über Vorteile, Datenverwendung und das weitere Vorgehen informiert werden.

  1. Die mehrstufige Landing Page

Aufbau einer mehrstufigen Landing Page

Studien haben ergeben, dass ein großes Formular oft eher einschüchtert als wenn die Dateneingaben gestaffelt werden. Teilweise kann man dies für Progressive Profiling anwenden, teilweise kann dies jedoch auch durch mehrstufige Landing Pages gelöst werden, die eine Frage pro Seite stellen und den Nutzer so langsam zum Ziel hin navigieren (dies gilt natürlich nur dann, wenn es sich um maximal vier Fragen handelt).

Der Lieferservice Lieferando nutzt diese Methode übrigens auf seiner Homepage. Dort gibt der Nutzer als erstes seine Postleitzahl ein, erhält dann eine Auswahl an Restaurants und muss erst zum Abschluss der Bestellung seine Kontaktdaten angeben.
Dadurch ist das Erlebnis sofort individualisiert und der Nutzer erfährt den direkten Mehrwert seiner Dateneingaben. Besonders smart ist dieser Ansatz auch, weil der Nutzer keine konkreten persönlichen Daten eingeben muss, um erste Informationen zu erhalten.

Für eine Landing Page kann dies verwendet werden, indem erst die Fragen gestellt werden, die dem Nutzer einen Mehrwert suggerieren. Am Ende wird dann nach den persönlichen Angaben gefragt, um beispielsweise ein personalisiertes Angebot oder einen bestimmten Content zu versenden. Dies eignet sich insbesondere bei Auftragsarbeiten und Servicedienstleistern.

Erfahren Sie hier mehr über Landing Pages und Best Practices, um sie effizient zu gestalten.

Landing Pages sind nur eine Möglichkeit, um Leads und Kunden über Ihre Angebote, Produkte und Ihr Know-how zu informieren. Erfahren Sie im Whitepaper zum Thema Conversion Marketing, wie Sie Ihren Content richtig einsetzen und gezielt auf Ihre Wunschkunden ausrichten können.

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