Tintenfleck

Der schönste Text im schönsten Newsletter verliert seine Aussagekraft, wenn dieser nicht richtig dargestellt wird. 

Im Folgenden möchte ich ein paar Beispiele aufzählen, was selbst bei Newslettern großer Anbieter und Unternehmen schon in der Inbox der Kunden gelandet ist. Die angezeigten Beispiele sind fiktiv, aber sie basieren alle auf echten Newsletter-Fauxpas.

Chaos in der Betreffzeile

Wenn Placeholder für Test-E-Mails bzw. aus Templates aus Versehen in der Betreffzeile stehenbleiben, kann es passieren, dass Kunden einen völlig unverständlichen Zeichen- und Zahlensalat erhalten. Da die Betreffzeile für viele Nutzer ausschlaggebend dafür ist, ob die E-Mail geöffnet wird, können hier sehr viele Empfänger verloren gehen. Übrigens können auch Emojis in der Betreffzeile dafür sorgen, dass diese in bestimmten E-Mail-Browsern nur als Symbolsalat angezeigt werden.

Newsletter-Fehler Placeholdertext in der Betreffzeile

Die ungenaue Anrede

Eine persönliche Anrede macht natürlich den Unterschied, aber auch nur dann, wenn diese Anrede auch stimmt. Nicht immer haben Unternehmen den vollen Namen bzw. die richtige Anrede in der Datenbank. Gerade, wenn die Schwelle zur Newsletter-Anmeldung niedrig gehalten werden soll, wird häufig nur nach der E-Mail-Adresse abgefragt.

Anstatt dann eine neutrale Anrede als Alternative einzusetzen, die in diesem Fall automatisiert erscheint, wird der Empfänger viel zu oft mit der schlimmsten Variante begrüßt: „Herr/Frau“ oder eine Leerstelle im Text. Die gewünschte Personalisierung erreicht damit genau das Gegenteil.

Newsletter-Fehler Code statt Anrede

Der fehlende Alt-Text im Bild

Viele E-Mail-Browser zeigen aus Spamschutz in der Voransicht keine Bilder an. Daher ist es notwendig, wichtige Informationen und Links, möglichst auch ohne visuelle Unterstützung darzustellen. Grundsätzlich ist immer geraten, alle Bilder mit einem verständlichen Alt-Text zu versehen, so dass der Empfänger weiß, was ihn erwartet, wenn er die Bilder doch herunterlädt. Mehr Tipps zur Verwendung von Bildern in Ihren Newslettern lesen Sie übrigens hier

Newsletter-Fehler Bild ohne Alternativtext

Der verwirrende Link

Wird ein Link hinter ein Bild gelegt, kann es passieren, dass dieser bei der Anzeige ohne Bilder „verloren“ geht. Auch hier muss der Alt-Text ausgefüllt sein, damit der Empfänger auch dann den Link klicken kann, wenn er die Bildelemente nicht heruntergeladen hat. Zwar nicht versteckt, dafür doch verwirrend sind derweil reine Links mit endlosen Queries.

Queries haben einen sehr sinnvollen Zweck und zwar sollen sie angeben, wo und wann der Link geklickt wurde. Wenn der Link jedoch nicht im Text verlinkt ist, sondern „nackt“ dargestellt wird, kann ein typischer Query-Link ziemlich überwältigend wirken.

Newsletter-Fehler Schlechte Verlinkung und zu langer Link

Fazit: Testen Sie Ihre Newsletter

Die meisten E-Mail- und Marketing Automation-Tools haben die Funktion, die E-Mail-Ansicht der populärsten Browser und auch mobil zu testen, so dass Sie im Vorfeld sehen können, ob und wie Ihr E-Mail-Design für den Empfänger angezeigt wird.

Achten Sie auch darauf, dass Placeholder-Texte, „nackte“ Links und HTML-Text nicht in der finalen Version zu sehen sind. Ein Schreibfehler ist nichts im Vergleich zu einem prominenten HTML-Text, der zu viel über ihre Kundensegmentierung aussagt.


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