Reihe von Knöpfen (Buttons)
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Call to Actions (CTAs), also Handlungsaufforderungen für Leads und Kunden, gehören zur Standardausstattung eines überzeugenden Marketing-Plans. Ob auf einer Landing Page, in einer E-Mail oder auf Rabatt-Flyern – ein guter CTA hat Einfluss auf Ihre Konversionsraten.

Im Beitrag „Call to Action: wofür ist der CTA da und wie setzt man ihn richtig ein?“ habe ich bereits erläutert, was einen CTA ausmacht und wie die grundlegenden Standards aussehen, um ihn effektiv einzusetzen.

Heute möchte ich Ihnen jedoch ein paar kleine Tipps an die Hand geben, um Ihre CTAs noch effektiver zu gestalten.

  1. Blinzel-Test

Schauen Sie sich Ihre Seite, Landing Page oder Flyer an und kneifen Sie die Augen soweit zu, dass sie nur noch verschwommen sehen können. Können Sie den CTA dennoch identifizieren?

Dieser kleine Test hilft Ihnen, um die farbliche und stilistische Hervorhebung Ihrer CTAs zu überprüfen und eventuell ablenkende Elemente auf Ihrer Webseite zu erkennen (und dann möglichst zu entfernen).

  1. Ablenkungen vermeiden

Apropos Ablenkung: überlegen Sie sich, wo und wann Pop-ups und andere automatisierte Elemente Sinn machen. Wenn Sie beispielsweise ein Video einbetten, das automatisch abspielt, lenkt das potenziell vom CTA ab, ebenso wie ein Pop-up auf einer Landing Page. Auch wenn es aufwändiger ist, interaktive/bewegte Elemente individuell pro Seite festzulegen, so lohnt es sich.

  1. Die Qual der Wahl vermeiden

Es spricht nichts gegen mehrere CTAs, wenn diese beispielsweise für verschiedene Kundengruppen oder verschiedene Interessen da sind. So kann man bei Dropbox beispielsweise zwischen verschiedenen Account-Variationen unterscheiden, die alle auf einer Seite angeboten werden (das spart dem Nutzer übrigens endlos lange Klickstrecken).

Doch mehrere CTAs machen nur dann Sinn, wenn sie tatsächlich auf ein Ziel hinarbeiten. Wenn sie sich jedoch teilweise im Weg stehen (siehe Punkt 2), sollten sie eher reduziert oder sogar ganz vermieden werden.

Übrigens kann Customer Journey Mapping dabei helfen, aus Kundensicht zu ermitteln, welche CTAs sich zu welchem Zeitpunkt der Kundenreise anbieten. Erfahren Sie mehr dazu im Erfahrungsbericht unserer Expertin Amelie Höllersberger.

  1. Klar statt Kreativ

Natürlich gibt es kreative Wege, klare Botschaften zu formulieren, doch nicht selten passiert es Unternehmen, dass sie das Storytelling so sehr in den Vordergrund rücken, dass der Nutzer am Ende nicht genau weiß, was ihn mit einem Klick auf den CTA erwartet. Und das ist ein Problem.

Konkret sollte ein CTA klar Auskunft darüber geben, was den Nutzer erwartet und im Idealfall ein Bedürfnis des Nutzers decken.

Beispiele für CTA-Sätze:

  • Statt „Mehr erfahren“ – „Jetzt kostenlos anmelden“
  • Statt „Entdecken Sie unser Produkt“ – „Fordern Sie jetzt eine kostenlose Demo an“
  • Statt „Absenden“ – „Klicken Sie hier für den Download“
  • Statt: „Jetzt registrieren“ – „Sichern Sie sich jetzt Ihren Gutschein“

Übrigens hat das Beratungsunternehmen CXL herausgefunden, dass es bei E-Commerce-Shops einen kleinen, überraschenden Trick für die Homepage gibt: Anscheinend ist der eigentliche gängige CTA-Text „Jetzt shoppen“ weniger erfolgreich als eine Aufforderung, sich das Angebot anzusehen („Jetzt neue Produkte entdecken“ / „Jetzt Sommerkollektion ansehen“).

  1. E-Mail: auch mal ohne Button

Während auf Webseiten das Motto „auffallen um jeden Preis“ gilt, gibt es im E-Mail-Marketing überraschende Ausnahmen. So kann es manchmal von Vorteil sein, statt eines CTA-Buttons in hellen Farben einfach einen klassischen Hyperlink in den E-Mail-Text einzubauen. Solange dieser als Link erkennbar ist, können dadurch Klickraten gesteigert werden.

Der Grund dafür ist nicht so klar zu benennen. Teilweise sorgen die E-Mail-Browser dafür, dass visuelle Elemente nicht richtig angezeigt werden. Teilweise kann es daran liegen, dass E-Mail-Empfänger es vorziehen, wenn ein CTA so aussieht, als hätte der Absender ihn eigenhändig eingefügt.

Meistens hängt es mit dem generellen Stil der E-Mail zusammen: ist diese in einem professionellen Layout mit Headerbild, vielen Designelementen und einem Look, der einer Webseite gleicht, so eignet sich der Button.

Ist sie jedoch eher pragmatisch simpel gehalten und konzentriert sich nur auf den Text, sollte ein Hyperlink im A/B-Test gegen einen Button ausprobiert werden.

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