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5 Tipps für Ihre Landing Page

Eine Landing Page ist das Ziel eines Links, einer Online-Werbung oder eines SEO-optimierten Suchergebnisses. Der Nutzer „landet“ dem Namen entsprechend auf einer Seite, die eine bestimmte Erwartung erfüllen soll.

Bereits diese kleine Definition einer Landing Page kann bei der Erstellung helfen, denn was der Nutzer erwartet, ist leider nicht immer das, was er kriegt. So gebräuchlich Landing Pages sind, so schwer fällt es oftmals, sie kundenzentriert zu gestalten. Und während es zahlreiche kleine Tipps und Tricks gibt, mit denen man Ergebnisse testen, optimieren und geradezurren kann, möchte ich heute erstmal die fünf Grundlagen einer guten Landing Page besprechen.

1. Die Überschrift der Landing Page muss klar und verständlich sein

Stellen Sie sich vor, Sie erhalten auf der Straße einen Flyer für Lachsfilets im Angebot im Laden um die Ecke. Sie gehen in den Laden und dort sehen Sie erst einmal die Fleischtheke, das Obstregal und hundert andere Angebote – nur keinen Lachs.

Ähnlich sieht es aus, wenn Sie die Überschrift Ihrer Landing Page nutzen wollen, um Ihr Unternehmen vorzustellen, während aber der Link bzw. die Werbung, die zur Landing Page hingewiesen hat, ein ganz bestimmtes Angebot gemacht hat. Fokussieren Sie nicht, was Sie wollen (dem Nutzer Ihr tolles Unternehmen vorstellen), sondern was der Nutzer erwartet (den Lachs bzw. das Angebot).

Dabei sollten Sie beachten, dass:

  • die Überschrift kurz und knackig ist
  • sie die Vorteile für den Nutzer hervorhebt
  • sie eine klare Botschaft hat

Viele Überschriften werden im modernen Landing Page-Design über ein größeres Head-Bild gelegt. Lassen Sie sich durch den Platz bloß nicht dazu verleiten, aus der Überschrift einen Paragraphen zu gestalten. Kommen Sie zum Punkt, so dass der Nutzer auf einen Blick sieht, warum er unbedingt weiterlesen sollte.

2. Sowieso: keep it short and simple (KISS)

Natürlich ist es abhängig vom Thema und auch der anvisierten Buyer Personas, doch eine Landing Page sollte nicht zum Long Read werden. Und warum auch? Sie haben ein Ziel, ein Angebot und das wollen Sie dem Nutzer schmackhaft machen. Warum also lange um den heißen Brei reden?

Wichtiger als eine blumige Sprache ist vielmehr, ob der Nutzer tatsächlich alle Information erhält, die er auch zur Entscheidung braucht. Gerade, wenn es um Preise geht, scheuen viele Unternehmen zurück, aus Angst, dass sich potenzielle Kunden davon abschrecken lassen. Aber wissen Sie, was wirklich abschreckt? An der Kasse zu stehen und nicht zu wissen, wie viel man zahlen soll.

Abgesehen vom Informationsgehalt ist es natürlich auch die Form, die das Ganze leicht verständlich macht. Nutzen Sie Aufzählungen, kurze prägnante Absätze und Zwischenüberschriften, um eine bessere Übersicht zu bieten.

3. Konsistenz für alle Landing Pages

Es geht hier nicht darum, dass jede Landing Page die gleichen Paragraphen, Bullet Points und Textstile beinhalten soll, immerhin verlangen unterschiedliche Buyer Personas, Angebote und Werbekampagnen auch unterschiedliche Herangehensweisen. Doch das Layout der Landing Page sollte konsistent mit anderen Landing Pages Ihres Unternehmens sein, so dass Nutzer:

– sofort Ihr Logo sehen

– Ihr Unternehmen wiedererkennen, wenn sie bereits eine andere Landing Page oder auch Ihre Homepage besucht haben

– sich sofort zurechtfinden

Letzteres ist Grundvoraussetzung für jede gute Landing Page, sollte jedoch auch beinhalten, dass alle Ihre Landing Pages vom Aufbau her (wo ist das Formular, wie sieht es aus, wie wird ein Call-to-Action dargestellt) ähnlich sind, so dass sich Nutzer und Kunden nicht ständig neu orientieren müssen (A/B-Tests werden natürlich von diesem Hinweis ausgeschlossen).

4. Bilder, Farben, Layout und Stil

Ihr Layout, die Farbwahl, selbst das Schriftformat kann Konversionsraten beeinflussen. Achten Sie also beim Design Ihrer Landing Page darauf, dass sie nicht zu hektisch wirkt, dass die Inhalte dem Leseverhalten des Nutzers folgen (oben links nach unten rechts) und dass die Seite im Großen und Ganzen auch ästhetisch aussieht und nicht mehr einer Webseite aus den 90er Jahren gleicht.

Auch wenn viele Farben und Bilder die Aufmerksamkeit auf sich lenken, können sie im schlimmsten Fall von Ihrem eigentlichen Ziel ablenken. Farben sollten daher stimmig sein und Kontrastfarben sollten nur da eingesetzt werden (und da besonders), wo sie auf etwas Wichtiges hinweisen (etwa auf den Call-to-Action).

Insbesondere bei der Verwendung von tollen Bildern und Grafiken, sollte man darauf achten, dass diese nicht zu groß sind (dabei gilt die Größe der Bilddatei, nicht die des Bildes auf der Seite), da es sonst zu erheblichen Verzögerungen beim Laden der Seite kommen kann. Und es stellt sich natürlich immer die Frage, ob Stockfoto #264 wirklich zum besseren Verständnis Ihres Angebots beisteuert oder eher ablenkt bzw. langweilt.

Gerade bei diesem Punkt eignen sich übrigens immer mal wieder A/B-Tests, um graduell herauszufinden, was Ihre Nutzer bevorzugen (sprich, immer nur ein Detail Ihrer Seite ändern, testen und die Ergebnisse umsetzen).

5. Sich auf ein Ziel konzentrieren

Es verlockt natürlich, wenn der Nutzer schon mal da ist, ihm auch gleich alle anderen Vorteile und Erfolge Ihres Unternehmens mitzuteilen. Vielleicht interessiert ihn ja auch gleich noch dieses andere Angebot, vielleicht will er sich schnell auch noch dieses

Whitepaper herunterladen oder sich für den Newsletter eintragen. Wiederstehen Sie der Versuchung.

Der Nutzer ist auf der Landing Page gelandet, weil er durch Werbung, einen bestimmten Suchbegriff oder einen Link eine Art Versprechen von Ihnen erhalten hat: Sie können mit einem ganz bestimmten Problem oder Wunsch helfen.

Sie machen nicht nur einen professionellen Eindruck, sondern erhöhen auch die Wahrscheinlichkeit der Konversion, wenn Sie sich auf genau dieses Problem bzw. diesen Wunsch konzentrieren und sich und den Kunden nicht ablenken.

Das heißt:

  • verwenden Sie möglichst nur einen Call-to-Action (sollten Sie ein Formular auf der Landing Page verwenden, kann dies ebenfalls als Call-to-Action gewertet werden)
  • versuchen Sie, Links zu vermeiden, um den Nutzer nicht vom Call-to-Action abzulenken
  • halten Sie sich zurück mit Informationen zu anderen Angeboten (diese können Sie beispielsweise im weiterführenden E-Mail-Nurturing unterbringen)

Weiter Informationen zum Thema Lead Management und Lead Nurturing finden Sie auch in unserem White Paper „Lead Management im Spannungsfeld zwischen Marketing und Vertrieb“

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