Glühbirne umringt von Blumen

Um Ressourcen zu sparen und die Umwelt schützen, müssen Unternehmen bereits im Arbeitsalltag nachhaltiger wirtschaften. Schon die Anpassung weniger Verhaltensweisen und die überlegte Auswahl von Geräten sowie Anbietern können dabei helfen.

Nachhaltiger wirtschaftende Unternehmen sparen nicht nur Geld, sondern punkten auch bei Mitarbeitenden. Einer globalen Studie von HP (PDF-Download) zufolge sind 61 % der befragten Angestellten sogar der Meinung, dass Nachhaltigkeit für moderne Unternehmen verpflichtend ist. Gleichzeitig wächst die Zahl der Kunden, die Wert auf nachhaltige Unternehmen legen. Demnach würden laut einer Studie von rothmund insights 42 % aller befragten Kunden für nachhaltige Produkte auf Komfort verzichten und mehr bezahlen.

Es fällt auf, dass die unternehmerische Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt immer wichtiger wird. Auch wenn Unternehmen nicht selbst produzieren, können sie an verschiedenen Stellschrauben drehen, um den Arbeitsalltag deutlich nachhaltiger zu gestalten. Meistens reichen dafür bereits kleine, unkomplizierte Maßnahmen aus.

  1. Home Office anbieten

Berufspendler sind für einen großen Anteil des straßenbedingten CO2-Ausstoßes in Deutschland verantwortlich. Durch mobile Arbeitsformen wie das Home Office können Unternehmen diese Emissionen verringern.

  1. Auf nachhaltige Transportmittel setzen

Sind Dienstfahrten dennoch notwendig, können Unternehmen möglichst umweltfreundliche Transportmittel begünstigen. Für kurze Strecken bieten sich dafür beispielsweise Dienstfahrräder an. Für längere Strecken können Anreize für öffentliche Verkehrsmittel angeboten werden. Die Deutsche Bahn bietet dafür die Bahncard Business an, mit der Mitarbeiter 100 % CO2-frei reisen können.

Sollte eine Autoreise unabdingbar sein, können Unternehmen ihren Fuhrpark um Hybrid- oder Elektroautos erweitern. Diese verbrauchen wesentlich weniger Brennstoffe und stoßen zugleich weniger Schadstoffe aus, was die Umwelt schont und Spritkosten senkt.

  1. Ökostrom nutzen

Dem Umweltbundesamt zufolge verursacht die Stromerzeugung in Deutschland den Großteil aller Treibhausgas-Emissionen. Um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, können Unternehmen deshalb auf Strom aus erneuerbaren Energien setzen. Das bedeutet, dass er in Wind- oder Wasserkraftwerken, Biogasanlagen oder Solarstromanlagen erzeugt wurde.

Ein Wechsel des Stromanbieters ist in der Regel kein großer Aufwand. Unternehmen, die auf Ökostrom setzen, können ihren CO2-Verbrauch um bis zu 80 % senken und darüber hinaus Geld sparen.

  1. Energiesparende Beleuchtung

Neben der Beschaffung von Strom können Unternehmen auch bezüglich der Beleuchtung von Firmenstandorten nachhaltig investieren. Dafür können beispielsweise herkömmliche Glühbirnen durch LED-Beleuchtungskörper ersetzt werden, die durch ihre lange Lebensdauer und hohe Lichtausbeute Energie sparen.

  1. Papier sparen: „Think before you print”

An vielen Stellen können Mitarbeitende von Unternehmen auf Papier verzichten. Beispielsweise sollten E-Mails am Computer gelesen und nicht ausgedruckt werden. Auch können Unternehmen die Möglichkeit zur digitalen Unterzeichnung bieten oder mit Geschäftspartnern eine ausschließlich digitale Kommunikation vereinbaren.

Ist ein Druck wirklich nötig, können Mitarbeitende Recycling-Papier nutzen. Dieses ist meistens mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ versehen und garantiert, dass die Papierfasern zu 100 % aus Altpapier gewonnen wurden. Auch beim Druck selbst kann Papier gespart werden, indem „beidseitig drucken“ ausgewählt wird.

  1. Energieverbrauch von IT-Hardware und Küchengeräten reduzieren

Moderne Geräte sparen in der Regel Zeit und Energie. Das gilt sowohl für Küchengeräte wie Kühlschränke oder Kaffeemaschinen, aber auch für Server und Endgeräte wie Computer oder Smartphones. Bei der Geräteauswahl können Unternehmen stets auf hohe Energiesparklassen achten.

Werden Geräte im Zuge von Neuanschaffungen ausrangiert, können sie durch einen Abverkauf zu günstigen Konditionen oder Spenden zweitverwendet werden. Diese Maßnahmen fördern zusätzlich das Umweltbewusstsein der Mitarbeiter.

Darüber hinaus können Mitarbeitende ihre Geräte beispielsweise in der Mittagspause in den Energiesparmodus versetzen und über Nacht ausschalten (was natürlich nicht für den Kühlschrank gilt). Dabei müssen sie darauf achten, die Geräte komplett vom Netz zu trennen, da diese auch im ausgeschalteten Zustand Strom verbrauchen können. Hierfür kann eine Steckdosenleiste mit An- und Ausschalter Abhilfe leisten.

  1. Büro nachhaltiger gestalten

Auch die Büroräume selbst können nachhaltiger gestaltet werden. Dafür bietet sich beispielsweise die Nutzung Wasserspendern an, um die Bestellung von Plastikflaschen zu reduzieren. Außerdem ist ein Mülltrennungssystem in Büros sinnvoll, um Abfälle fachgerecht zu entsorgen.

Darüber hinaus lassen sich die Räumlichkeiten beispielsweise durch Pflanzen zu „Grünen Büros“ umwandeln. Pflanzen sind nämlich nicht nur ästhetisches Beiwerk, sondern verbessern auch das Raumklima und das Befinden der Mitarbeitenden.

  1. Geschäftspartner auf Nachhaltigkeit prüfen

Auch Geschäftsbeziehungen können nachhaltig gepflegt werden, indem etwa Lieferanten, Vermieter oder Dienstleister (Caterer oder Merchandise-Hersteller) auf Nachhaltigkeit geprüft werden. Dabei ist es sinnvoll, ethische (Korruption und Integrität), soziale (Arbeitsbedingungen) und ökologische (Emissionen und Ressourcenverbrauch) Kriterien zu berücksichtigen. So kann gewährleistet werden, dass auch Drittunternehmen auf den eigenen ökologischen Fußabdruck einzahlen.


Mit dem richtigen System können Sie die virtuelle Arbeit im Home Office als auch das Teilen von (digitalen) Dokumenten erleichtern. Erfahren Sie mehr zu Microsoft Teams auf unserer Infoseite.

New call-to-action

 


Icon PersonMilos Kuhn ist Werkstudent im Corporate Communications-Team der ec4u. Er hat Medienwirtschaft an der Hochschule der Medien, Stuttgart, studiert.

Kontakt:
LinkedIn