Regenschirm der gemalten Regen abhaelt

Wer bereits fortgeschritten in der digitalen Transformation ist, wurde durch die aktuelle Krisensituation weniger im Geschäftsjahr 2020 aufgehalten, so das Ergebnis einer aktuellen globalen Studie zum Digitalisierungsgrad von Unternehmen.

1100 globale Unternehmen wurden in einer Studie des Beratungsunternehmens Staufen zu ihren digitalen Projekten befragt und wie weit sie sich insgesamt auf dem Weg* zur digitalen Transformation befinden.

*Natürlich gibt es in der digitalen Transformation keinen Punkt, an dem einfach Schluss ist, daher gehe ich davon aus, dass bereits ein relativ hoher Grad automatisierter Prozesse, mobiler Anwendungen und digitaler Tools damit gemeint ist.

Eines der zentralen Ergebnisse der Studie ist wenig überraschend und dennoch wichtig: Unternehmen mit einem hohen digitalen Reifegrad konnten sich in der Krise flexibler bewegen, mussten Pläne seltener ändern und waren entscheidungsfähiger als andere Unternehmen.

Knapp zwei Drittel aller Unternehmen (63 %) mit einem hohen digitalen Reifegrad konnten dieses Jahre ihre digitalen Projekte wie geplant durchführen. Im Vergleich war dies nur für 44 % der anderen Unternehmen möglich.

78 % der digitalen Vorreiter waren auch im Shutdown im Frühling entscheidungsfähig. Insgesamt konnte nur knapp die Hälfte aller Unternehmen ihre Entscheidungsfähigkeit während einer Krisensituation beibehalten.

Zusätzlich konnten Unternehmen mit hohem digitalen Reifegrad vermehrt flexibel agieren (73 %) und den Geschäftsbetrieb weiterführen (84 %).

Die Gründe liegen dabei auf der Hand:

Einfaches Teamwork

Mitarbeiter können auch von zuhause oder unterwegs aus arbeiten, wenn sie auf cloudbasierte Software zugreifen können und dabei mobil sind. Dadurch fallen weniger Ressourcen aus und die Zusammenarbeit leidet nicht unter fehlenden Mitteln.

Digitale und analoge Verkaufskanäle

Produkte und Services können auch online angeboten werden, da die entsprechenden Commerce-Auftritte implementiert und optimiert sind. Kunden können wahlweise digital oder analog recherchieren, bestellen und Servicefragen stellen, ohne dass sich das Erlebnis verschlechtert. In unserem Beitrag zum Kundenverhalten im New Normal können Sie übrigens nachlesen, was Kunden aktuell und potenziell auch langfristig von Unternehmen erwarten bzw. worauf sie achten.


Wie sich der digitale Commerce-Auftritt nutzen lässt, um mehr Kunden zu erreichen und Customer Journeys zu optimieren, haben unsere Experten übrigens beim Online-Event „Umsatz trotz Corona“ erläutert. Die Aufzeichnung können Sie sich hier ansehen.

New call-to-action


Omni-Channel-Services

Digitale wie analoge Kanäle können flexibel für Serviceanfragen von Kunden genutzt werden, da Marketing, Sales und Service mit Tools arbeiten, die Omni-Channel-Kommunikation ermöglichen (und effizient sowie nutzerfreundlich gestalten). Dadurch können Kunden besonders in einer Krisensituation schnell den richtigen Support erhalten.

Künstliche Intelligenz & Business Intelligence

KI-gesteuerte Reports, Business Intelligence-Tools und individualisierbare Dashboards helfen nicht nur bei langfristigen Entscheidungen. Sie können durch die Echtzeit-Auswertung von Daten selbst bei täglichen und wöchentlichen Entscheidungen unterstützen. Mitarbeiter sehen täglich, welche Aufgaben bzw. Kunden eine besondere Aufmerksamkeit benötigen, während Führungskräfte auch in Krisensituationen das Gesamtbild im Auge behalten können.

Agile Projekte durch digitale Tools

Digitale Tools zur Zusammenarbeit ermöglichen agile Projekte, um kurzfristige Anpassungen oder Änderungen ohne Budget- oder Zeitverlust einzuarbeiten. Dadurch können auch spontane Umstellungen im Projektrahmen berücksichtigt werden, ohne dass das Projekt zum Stillstand kommt. Alle Beteiligten sind informiert und können sich austauschen.


Erfahren Sie, wie Sie mit Microsoft Teams Ihre Zusammenarbeit im Unternehmen, aber auch mit Partnern und Kunden maßgeblich optimieren können. 

New call-to-action