E-Mail Marketing: Dem Empfänger muss es gefallen
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Ich werde häufig gefragt, welche Fehler man beim E-mail Marketing unbedingt vermeiden sollten. Hier ein paar Tipps, die Sie sicherlich NICHT berücksichtigen wollen:

1. Sie versenden regelmäßig Newsletter an Ihre gesamte Datenbank

„Viel hilft viel“ ist nicht immer die beste Devise, um gutes E-Mail Marketing zu betreiben. Den klassischen Newsletter bezeichne ich gerne auch als Dynamitfischen. Wenn sich nämlich nach einem Versand einige wenige Interessenten melden, ist das kein Grund zur Freude. Denn gleichzeitig verlieren Sie bis zu 20 Prozent ihrer Datenbank durch Abmeldungen und ungültige E-Mailadresse jährlich, wenn sie diesen Weg verfolgen.

2. Sie verwenden viele Bilder in ihren E-Mails

Die Zeiten sind vorbei, in denen aufwändig gestaltete E-Mails ihr Ziel erreichen. Durch das mobile Internet werden viele Botschaften vom Smartphone empfangen und auch dort gelesen. Dabei ignorieren die meisten Unternehmen noch die eingeschränkte Darstellung und optimieren Ihre E-Mails nicht für mobile Endgeräte. Stattdessen beschäftigt man Werbeagenturen damit, E-Mails zu gestalten. Diese legen meistens mehr Wert auf aufwändige kreative Leistungen und weniger auf den Content.

3. Sie Ignorieren die Privatsphäre ihrer Adressaten

Obwohl die meisten E-Mail Provider heute einen guten Standard erreichen, wenn es darum geht, ein ordentliches Opt-Out anzubieten, scheitern dennoch viele Unternehmen bei der Implementierung. Dabei kann ein vernünftiges Subskriptionsmanagement noch manch einen genervten Interessenten in die Kommunikation zurückholen.

4. Sie bestimmen den Versandzeitpunkt

„Der Newsletter geht raus, sobald er fertig ist.“ Nach dieser Devise handeln heute viele Marketingabteilungen. Unter Druck wird der Versand vorbereitet, um dann in letzter Minute eine Deadline einzuhalten.
Dabei wäre es so einfach, den richtigen Sendezeitpunkt zu ermitteln. Schauen Sie sich einfach an, wann die meisten ihrer Adressaten Ihre E-Mail öffnen und versuchen Sie, zu diesem Zeitpunkt an 1. Stelle im Eingangskorb zu liegen. Manchmal macht es auch Sinn, den Versand auf unterschiedliche Uhrzeiten und Termine zu legen – abhängig von der Zielgruppe.

Sie sprechen über sich und Ihr Unternehmen

„Der Wurm muss nicht dem Angler, sondern dem Fisch schmecken.“ Diese Weisheit wird leider von den meisten Unternehmen nicht berücksichtigt. Man spricht gern über sich und die eigenen Leistungen und geht selten auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ein. Häufig wird nicht unterschieden zwischen dem Großkunden und dem Interessenten, der vielleicht das 1. Mal den Newsletter erhält. Dabei sind zielgruppenspezifische Botschaften verbunden mit Nutzwert gegen Content der Schlüssel zu jedem Erfolg.

Sie bleiben unverbindlich

E-Mails ohne „Call-to-Action“ sind so nutzlos wie ein Fußballspiel ohne Torerfolg. Nur wenn sie ihre Adressaten dazu bekommen, sich mit ihrer Botschaft intensiver auseinander zusetzen, hat ihre E-Mail ihr Ziel erreicht. Überlegen Sie sich also gut, was Sie von ihren Kunden und Interessentenerwarten, wenn diese Ihre E-Mail erhalten.

Sie machen sich nicht viel Arbeit

Jede E-Mail-Kampagne ist nur so gut, wie der „Follow-Up“. Und Damit meine ich nicht unbedingt ein Telefonat  vom Telemarketing oder eine Kontaktaufnahme durch den Vertrieb. Intelligente Marketingkampagnen sind dem Interessenten immer einen Schritt voraus und bieten durch verbundene Landing Pages weitergehende Informationen. Mit der Nutzung von Marketing Automation Werkzeugen ist es sogar möglich, mehrere E-Mails hintereinander zu schalten und – abhängig vom Verhalten des Interessenten – echte Multi-Step-Kampagnen umzusetzen.

„Social Media? Das geht vorbei.“

E-Mail Marketing ist nach wie vor ein wichtiger Kanal, um ihre Kunden zu informieren. Doch die Anwendung von E-Mail-Marketing ändert sich. Während dieser Kanal immer reaktiv operiert, d.h. erst nach Kontaktaufnahme durch den Interessenten zur Anwendung kommt, gewinnen Social-Media-Kanälen bei der Generierung von Interesse immer mehr an Bedeutung. Viele Interessenten ziehen die Information über ihr Social Network der E-Mail vor, Statusmeldungen in Facebook, Xing und anderen Netzwerken führen zu deutlich besserer Rücklaufquote. Idealerweise wird eine Kombination zwischen Social Media und E-Mail-Marketing angewendet.

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