Zwei Personen an einem Schreibtisch, die eine erklärt etwas

Immer mehr Unternehmen planen den Einsatz von Marketing Automation insbesondere zur Optimierung ihres Lead Managements. Doch ganz auf sich gestellt wagen nur die Wenigsten eine Implementierung und das ist auch gut so. 

Unternehmen bevorzugen externe Hilfe für ihre Marketing Automation-Pläne

In einer aktuellen Studie zu B2B-Marketing Automation in deutschen und Schweizer Unternehmen gaben 73% der befragten Unternehmen an, dass sie bei der Implementierung von MA externe Partner hinzugezogen haben. Diese Zahl sei in den letzten Jahren gestiegen, so die Verfasser der Studie*.

Externe Berater und Dienstleister eignen sich insbesondere für Unternehmen, die keine langfristigen Ausfälle im Tagesgeschäft riskieren können und intern kein großes Know-how über Marketing Automation verfügen. Ein externer Dienstleister kann mit Know-how, einer Übersicht über Lösungen sowie erprobten Prozessen in Zusammenarbeit mit Ihrem Unternehmen dafür sorgen, dass die Marketing Automation-Implementierung nicht nur erfolgreich abläuft, sondern auch sofort effizient genutzt werden kann (mehr dazu können Sie auch hier nachlesen).

*Prof. Dr. Uwe Hannig, Dr. Klaus Heinzelbecker und Thomas Foell vom IFSMA und in Zusammenarbeit mit wob. Das Executive Summary der Studie zum Download als PDF gibt es hier.

Die Vorteile externer Hilfe bei der Implementierung von Marketing Automation

  1. Know-how

Service- und Softwareanbieter können auf Erfahrungswerte zurückgreifen. Sie können so schnell evaluieren, welche Herangehensweise für Ihr Unternehmen ideal ist.

Das Know-how ist in den meisten Fällen deutlich höher für den konkreten Anwendungsfall und kann in der Zusammenarbeit sogar an die eigenen Mitarbeiter übermittelt werden.

  1. Gezielte Planung & Kosten/Aufwandschätzung

Durch diese Erfahrungen können individuelle Anforderungskataloge für die potenzielle neue Software erstellt werden, die tatsächlich den Nutzeranforderungen, den Compliance-Anforderungen, der Infrastruktur des Unternehmens sowie den Unternehmenszielen entsprechen. Dadurch können Fehlinvestitionen verhindert werden und die Akzeptanz der Mitarbeiter für die neue Technologie steigt.

Die Planung der Implementierung kann so auch konkreter erfolgen und Kosten sowie Zeit- und Ressourcenaufwände können in der Regel genauer festgelegt werden. Der Studie zufolge gehört insbesondere die Kostenfrage zu den größten Hürden von Unternehmen, Marketing Automation-Lösungen in Erwägung zu ziehen.

  1. Best Practices für Datenkonsolidierung, Kompatibilität & zusätzliche Services

Bei der Datenkonsolidierung sowie der Verknüpfung mit anderen Systemen (etwa CRM-Anwendungen) können externe Dienstleister mit Erfahrungswerten und Know-how Lösungsansätze bieten. Da dies neben der Kostenfrage als einer der größten Pain Points von Unternehmen genannt wurde, eignet sich für diese Unternehmen ein externer Service ganz besonders.

Auch im Rahmen von Datenschutzanforderungen sowie der Neuausrichtung bzw. Anpassung von Prozessen ermöglicht die Routine erfahrener Berater und Dienstleister Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Beratungsunternehmen und Partner von Software-Anbietern haben durch die Projekterfahrungen oft außerdem ein umfangreiches Netzwerk an weiteren Dienstleistern, um beispielsweise Rechtshilfe, Content-Produktion oder andere Services anzubieten, die im Rahmen der Umstrukturierung/Implementierung anfallen können. Dadurch können längere Auswahlverfahren und der Prozess insgesamt verkürzt werden.

  1. Unterstützung im Betrieb nach Implementierung

Eine unterstützende Begleitung auch nach der Implementierung kann dabei helfen, die eigenen Mitarbeiter zu entlasten und die Akzeptanz der neuen Software (und der neuen Prozesse) zu steigern. Probleme bei der Bedienung bzw. im Betrieb können so schnell gelöst werden, ohne dass der Tagesbetrieb allzu stark eingeschränkt wird.

  1. Eine neue/andere Sichtweise auf Ihr Unternehmen

Ein Blick von außen kann übrigens bei der Prozessstrukturierung und vor allem bei der Denkweise (Stichwort: Change Management) helfen, neue Sichtweisen in das Unternehmen zu bringen. Unsere Berater erleben immer wieder in Workshops mit Kunden, wie beispielsweise Customer Journey Mapping oder Design Thinking-Methoden einen riesigen Aha-Effekt hervorrufen können. Die Sicht von außen auf ein Unternehmen kann so dazu beitragen, dass nicht nur die neue Software implementiert wird, sondern diese auch eine neue Herangehensweise an Kundenerlebnisse, Kundenzentrierung und interne Kommunikation und Arbeitsweisen mit sich bringt.

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