Cloud-Software wird über zwei Smartphones bedient

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für ein CRM-System, doch wenn es um effektives Kundenbeziehungsmanagement geht, müssen einige Grundlagen erfüllt werden.

Mark Taylor erwähnt in seinem Blogbeitrag „18 CRM Statistics You Need to Know for 2018“, dass 2017 die Nutzung mobiler CRM-Software gewachsen ist. Das ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass immer mehr CRM-Anbieter Cloud-Lösungen anbieten.

Für Unternehmen, die eine CRM-Software suchen oder ihre bestehende Lösung ergänzen bzw. ersetzen wollen, ergeben sich aus diesen und anderen Marktentwicklungen einige Grundvoraussetzungen für die Auswahl. Im Folgenden möchte ich daher fünf Dinge nennen, die eine moderne CRM-Software leisten muss. Grafische Darstellung der Anforderungen an eine CRM-Software

  1. Cloudbasierte Software

Eine cloudbasierte CRM-Software ist aus unterschiedlichen Gründen von Vorteilen, die unter anderem auch in den folgenden Punkten zu Tragen kommen. Wie ec4u-CSO Mario Pufahl im Sales Performance Management-Interview zur Cloud erläutert, sind insbesondere Updates und Compliance-Anforderungen ein großes Plus für Cloud-CRM. Updates und neue Funktionalitäten können nämlich via Cloud quasi unmittelbar nach der Veröffentlichung (automatisch) installiert und angewendet werden. On-Premise-Lösungen müssen derweil manuell aktualisiert werden, was insbesondere bei größeren Updates zeitaufwändig und auch risikoreich sein kann.

Auch im Fall von Datenschutz und Compliance nehmen die Anbieter den Unternehmen einige Sorgen ab, denn immerhin liegt der Schutz der Hardware als auch die Aktualisierung der Software basierend auf bestehenden Standards beim Anbieter.

Ein weiterer und im Jahr 2018 unverzichtbarer Vorteil ist die Flexibilität des Zugangs zur Software, auf die ich im nächsten Punkt genauer eingehen werde. Mehr über CRM aus der Cloud können Sie übrigens hier nachlesen.


Schauen Sie sich in unserer Infografik an, welche 5 Erfolgsfaktoren bei der CRM-Einführung Einfluss darauf haben, was für ein CRM-System Ihr Unternehmen benötigt. 

Laden Sie hier die Infografik herunter


  1. Mobile Anwendung

Cloudbasierte CRM-Software ist deshalb so vorteilhaft, weil sie unabhängig vom Standort zugänglich ist. Sprich, egal, wo der Vertriebs- oder Servicemitarbeiter sich befindet, er kann sich mit seinem persönlichen Login Zugang zum CRM verschaffen.

Eine weitere notwendige Grundlage für modernes CRM ist außerdem die mobile Anwendung. Das beinhaltet nicht nur den Zugang von unterschiedlichen Orten aus, sondern auch von unterschiedlichen Endgeräten. Eine CRM-Software, die bestimmte Funktionen via Smartphone und Tablet bietet, kann besonders dem Vertrieb „on the go“, also unterwegs, unter die Arme greifen.

Kundendaten und -gespräche können vor Ort dokumentiert und teilweise sogar vom Kunden via Opt-In zur Datenverarbeitung freigegeben werden. Informationen können jederzeit eingeholt werden, ob im Zug, auf der Messe oder in der Hotel-Lobby für einen spontanen Fahrstuhl-Pitch.

  1. Verknüpfungsmöglichkeit mit anderen Anwendungen

Treue Leser dieses Blogs werden wissen, dass das absolute Dream Team einer effektiven Kundenbetreuung Marketing Automation und CRM sind. Das gelingt jedoch nur, wenn sich die oft verschiedenen Anwendungen einfach und möglichst nahtlos miteinander verknüpfen lassen.

Nicht umsonst gehört schlechte Kompatibilität zu den größten Hürden, wenn es um die Nutzung von CRM- und/oder Marketing Automation-Software geht. Doch auch andere Anwendungen, die etwa Customer Analytics ergänzen oder Social Media-Kanäle mit bestehenden Kundendaten verknüpfen, spielen zukünftig eine nicht unbedeutende Rolle in der Kundenbetreuung. Eine CRM-Software, die derartige Verknüpfungen erschwert, wird langfristig keinen großen Mehrwert bieten können.

  1. Automatisierung von Prozessen

Einer der größten Zeitfresser für Vertriebler ist die administrative Seite ihrer Arbeit. Automation kann daher nicht nur kundenseitig Zeit sparen (und dem Kunden gleichzeitig ein individuelleres Erlebnis bieten).

Automatisiertes Lead Scoring, das Erkennen von Leads, die zum gleichen Account gehören oder die automatische Zuweisung von Leads zu einem „Owner“ (Verantwortlichen) können den Arbeitsalltag im Vertrieb vereinfachen und Ressourcen für das Wesentliche freimachen. Und auch kundenseitig sind automatisierte Prozesse gut und wichtig. So können automatisierte Informations-E-Mails bei Support-Themen oder zur Erinnerung an geplante Meetings das Kundenerlebnis maßgeblich optimieren.

  1. Analytics-Optionen (inklusive Dashboard)

Customer Analytics sind ein hervorragendes Mittel, um echte Learnings aus Kundendaten und vor allem Kundenverhalten zu ziehen. E-Mails, Kommunikationsstrategien und Angebote lassen sich besser ermitteln, wenn Analytics effektiv eingesetzt werden.

Eine gute CRM-Software deckt grundlegende Analytics-Optionen ab und ermöglicht beispielsweise eine Filterung von Leads basierend auf Verhaltensweisen und Präferenzen. Zusätzlich sollte jede gute CRM-Software ein übersichtliches Dashboard anbieten, das sich individuell gestalten lässt. Dadurch können KPIs, Entwicklungen und Klarzahlen jederzeit und so aktuell wie möglich dargestellt werden.


Bei der Auswahl einer CRM-Software kommt es darauf an, dass alle Stakeholder Input bekommen. Nur so kann garantiert werden, dass das System integriert werden kann und vor allem auch genutzt wird. Erfahren Sie im kostenlosen Leitfaden, wie Sie die Auswahl der richtigen CRM-Software in nur drei Schritten mit allen notwendigen Stakeholdern durchführen können.

New call-to-action

,