Mann am Fenster, Titel: Cloud

Cloud Computing ist das nächste große Thema unserer Sales Performance Management-Interviewreihe. Mario Pufahl, CSO und Vertriebsexperte der ec4u, erklärt, welche Vorteile eine Vertriebsplattform aus der Cloud mit sich bringt.

“Man muss die Cloud sowohl aus der IT als auch fachlich betrachten.”

Die Mitschrift des Interviews zu “Cloud Teil 1”:

Welche Vorteile bringt eine Vertriebsplattform aus der Cloud mit sich?

Eine Vertriebsplattform aus der Cloud hat verschiedene Vorteile. Man darf die Cloud nicht rein aus der IT betrachten, sondern muss auch fachlich darauf schauen. Als Unternehmen muss man sich die Frage stellen, welche Vorteile sie mit sich bringt.
In vielen Branchen nimmt die Volatilität am Markt stark zu. Die Kundenbedürfnisse ändern sich schneller und es tauchen unterschiedliche Kanäle auf, wie zum Beispiel der Kommunikationskanal WhatsApp. Vor drei bis fünf Jahren hätte niemand in einem Unternehmen WhatsApp oder Twitter als Kommunikationskanal überhaupt wahrgenommen. Diese Gegebenheiten ändern sich schnell, wodurch das Unternehmen aus Sicht des Kunden darauf reagieren muss. Wenn der präferierte Kanal eines Kunden also WhatsApp oder Twitter ist, dann kann man diesen Kanal nicht einfach ignorieren.

Die Deutsche Bahn oder auch die Deutsche Telekom sind ein gutes Beispiel dafür. Zu Beginn hat man sich schwergetan mit Twitter, aber heutzutage wird es praktisch eingesetzt. „Telekom hilft“ ist ein sehr anerkanntes Portal zum Beispiel. Der Vertrieb muss sich folgende Frage stellen:

Wie kann man mit den modernen Entwicklungen und auch den Anforderungen der Kunden mithalten?

Auf eine Cloud-Plattform umzustellen ist die richtige Antwort.

Die großen Hersteller von CRM, BI oder auch Marketing Automation Plattformen setzen ganz klar auf die Cloud. Anbieter wie Microsoft und SAP bieten zwar noch beides an, jedoch sind die neuen Funktionalitäten, die für den Vertrieb relevant sind, zuerst in der Cloud verfügbar. Wenn man also nicht auf Cloud setzt, bekommt man diese Funktionalitäten vielleicht erst ein halbes Jahr später. Der „Go-to-Market“ wird dadurch ganz klar schlechter, da man nicht so schnell am Markt agieren kann.

Ein weiterer Punkt ist, wenn man eine Lösung im eigenen Unternehmen betreibt und die Software auch dort installiert ist („On-Premise-Lösung“), dann ist die Umstellung auf eine neue Version in der Regel sehr zeitaufwendig. Die IT-Mitarbeiter müssen diese Version erstmal einplanen, dann muss sie durchgeführt und auf die einzelnen Rechner verteilt werden. Dieser Prozess dauert in der Regel Wochen, wenn nicht gar Monate.
Ich kenne sogar Unternehmen, da dauert es teilweise Jahre, bis die richtigen Funktionalitäten beim Endanwender, also beim Vertriebler, ankommen. Dieser Zeitraum ist viel zu groß. Wenn man sich aber für eine Cloud-Lösung entscheidet, dann geht dieser Prozess sehr schnell und dementsprechend gibt es immer die aktuelle Version. Die neueste Version ist immer gleich installiert und man kann auch sofort neue Funktionalitäten, die man benötigt, anschalten und nutzen. Das ist toll und deswegen plädiere ich für die Cloud.


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