Mann am Fenster, Titel: Cloud
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Nachdem Mario Pufahl, CSO der ec4u, im letzten Teil der Sales Performance Management-Interviewreihe über die Vorteile cloudbasierter CRM-Anwendugnen geredet hat, geht es heute weiter mit Datenschutz und Fehleranfälligkeiten in der Cloud. 

“Wir machen Cloud-Projekte aus Überzeugung.”

Die Mitschrift des Interviews zu “Cloud Teil 2”:

Wie sieht es mit dem Datenschutz in der Cloud aus?

Ich habe eine sehr klare Meinung zum Thema Datenschutz und Cloud. Wir machen sehr viele Cloud-Projekte beim Kunden, nicht weil Cloud modern ist, sondern aus Überzeugung. Wir nutzen auch selbst die Cloud und empfehlen sie unseren Kunden weiter.

Manche Kunden denken, dass Cloud nicht für sie passt. Gleichzeitig erfahre ich jedoch, dass jemand in das Rechenzentrum aufgrund eines Security Defekts hereingelaufen ist und einen Stecker hätte ziehen können. Das ist die Realität in Deutschland.
Hingegen haben Cloud-Anbieter ganz klare Regularien, die eingehalten werden müssen. Es ist quasi eine Festung. Wer noch nicht die Möglichkeit hatte, sich ein Rechenzentrum eines Cloud-Anbieters anzuschauen, dem empfehle ich, dort mal hinzufahren. Danach kann man eigentlich nicht mehr sagen, dass die Cloud nicht sicher ist.
Es werden Milliarden investiert, um die Datensicherheit zu gewährleisten. Wenn man das mit den IT-Budges und Fachbudgets von einzelnen Unternehmen und auch Großunternehmen vergleicht, dann kann man diese Summe gar nicht investieren, weil es nicht wirtschaftlich wäre. Die Datensicherheit in der Cloud ist daher mindestens genauso hoch, wenn nicht sogar höher als in einzelnen Unternehmen.

Ist die Fehleranfälligkeit auf den Menschen zurückzuführen?

Die Fehleranfälligkeit bedingt natürlich immer der Mensch. Bei den Cloud-Anbietern gibt es jedoch Regularien, die dementsprechend durch Stückelung von unterschiedlichen Prozessen und durch Überwachungsmechanismen in Form von „Governance“ dort diese Fehler minimieren, bzw. vollständig ausschalten. Wenn man die großen Unternehmen in Deutschland und weltweit berücksichtigt, welche sich dem Datenschutz verschrieben und Datenschützer im Hause haben, dann stellt man ganz klar den Trend fest, dass dort nach wohlreiflicher Prüfung entweder schon Cloud-Lösungen vorhanden sind, oder man sich aktuell damit beschäftigt. Diesen Trend wird man nicht mehr aufhalten können, denn er ist schon vollzogen.

Wann ist es zu spät auf die Cloud umzustellen?

Ich glaube nicht, dass den Letzten bei der Cloud-Entscheidung die Hunde beißen. Schließlich ist die Frage, was man sich als Unternehmen überhaupt noch leisten kann.
Wer sich Unternehmen wie Banken und Versicherer anschaut, die relativ spät in die Cloud eingestiegen, sind im Gegensatz zu anderen Branchen wie der Telekommunikation, dann muss man rein faktisch feststellen, dass es dort sehr hohe IT-Kosten gibt und dass dort sehr viele Kapazitäten gebunden sind, um Regularien umzusetzen.
Dementsprechend fehlen Geld und Kapazitäten um Neuerungen in den Systemen und Modernität in der Digitalisierung umzusetzen. Das wird jene Unternehmen einholen, die nicht digitalisieren und nicht auf die Cloud setzen. Und das kann man heute schon spüren.


Lesen Sie hier den ersten Teil unserer Interviewreihe.

Oder laden Sie sich die Studie “Sales Performance Excellence Experten-Barometer” herunter.

Unser Buchtipp:

Sales Performance Management:
Exzellenz im Vertrieb mit ganzheitlichen
Steuerungskonzepten
von Mario Pufahl (Autor)
Gebundene Ausgabe, 329 Seiten
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