Kleiner Einkaufswagen

Die Pandemie hat diverse Digitalisierungsthemen in den Vordergrund gerückt. Einer aktuellen Studie zufolge hat besonders Digital Commerce für viele Unternehmen an Relevanz gewonnen.

Die Netzmedien-Studie (via Netzwoche), bei der 127 Schweizer Unternehmen befragt wurden, ergab, dass sich knapp jedes zweite Unternehmen 2021 mit Digital Commerce auseinandersetzen will. Durch den Lockdown waren Kunden mehrheitlich gezwungen, auf Online-Angebote zurückzugreifen, dadurch haben viele Unternehmen auch Schwachstellen in ihren digitalen Angeboten identifizieren können. Es soll zukünftig in mehr Commerce-Themen investiert werden.

Digital Commerce hatte damit den größten Bedeutungszuwachs unter allen in der Studie genannten digitalen Trends. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Priorisierung um 12 %.

Kunden kaufen lokal

Investitionen dürften sich aktuell lohnen, denn einer Gesamtmarkterhebung des Handelsverbands in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post zufolge wuchs die Nutzung des Schweizer Online-Handels 27,2 % im Vergleich zum Vorjahr.

Damit machte sie einen Sprung von drei Entwicklungsjahren, wie die Studie berichtet.

Besonders lokale Anbieter konnten dabei profitieren, was sicher auch daran liegt, dass im Q2 und Q3 Lieferketten stark von der Pandemie betroffen waren und so der Versand internationaler Waren eingeschränkt war. Schweizer Kunden kauften mit einem Wachstum von 32 % über alle Sortimente hinweg bei Schweizer Anbietern. Vergleichsweise wuchs der Auslandseinkauf nur um 5 %.

Besonders Heimelektronik und Bekleidung wurden Online eingekauft. Sicherlich dem Lockdown und eingeschränkten Freizeitaktivitäten geschuldet, wuchsen auch Fitness-, Home- und DIY-Segmente im Online-Handel.

Der stationäre Handel bleibt stark

Trotz des Anstiegs im Online-Bereich bevorzugen Schweizer Kunden weiterhin den stationären Kauf. Dies sollten Unternehmen im Rahmen einer Commerce-Strategie unbedingt berücksichtigen. Eine Verknüpfung von stationären und digitalen Kanälen ist also angeraten. Da sich erst in den nächsten Monaten (und Jahren) zeigen wird, wie sehr das Kaufverhalten im New Normal wirklich ins Digitale gewandert ist, können Unternehmen mit einer Omni-Channel-Strategie (auch: Unified Commerce) sehr viel flexibler auf Marktbewegungen und Kundenbedürfnisse reagieren.


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