Frau hält Telekonferenz mit KollegInnen ab

Schweizer Unternehmen wollen besonders ihre Mitarbeiter stärken und weiterbilden, um die digitale Transformation voranzutreiben.

Über 100 Führungskräfte von Schweizer Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden wurden für eine Salesforce-Studie befragt, wie Sie die Bedeutung der digitalen Transformation in ihrem Geschäft wahrnehmen, wie die Zukunft der Arbeit auch jetzt durch die Pandemie aussehen könnte und welche Notfallpläne zur Umschulung und Erhaltung/Entwicklung von Skills bestehen (Quelle: via moneycam.com).

Digitalisierung nur temporär?

Drei von vier Führungskräften geben an, ihr Unternehmen bereits digital umgestaltet zu haben. Doch rund die Hälfte geht teilweise nur von temporären Veränderungen aus. Kann es sein, dass Unternehmen viele durch die Pandemie bedingte Änderungen nicht langfristig beibehalten wollen? Digitale Optionen – sei es für Kunden oder Mitarbeitende – wurden bislang sehr positiv angenommen. Hier Verbesserungen für mehr Flexibilität wieder zurückzubauen, würde einen Rückschritt bedeuten.

Ein Drittel aller Befragten geht davon aus, dass Kunden überfordert seien, wenn es zu viele Veränderungen und neue Technologien gäbe. Hier fehlt natürlich ein wenig Kontext, da es spannend gewesen wäre, zu erfahren, ob diese Einschätzung über alle Branche hinweg besteht oder sich auf bestimmte Bereiche fokussiert. Zusätzlich kann eine Überforderung seitens der Kunden oft auch an Lücken in der Kommunikation bzw. Nutzerfreundlichkeit neuer Anwendungen liegen. Werden neue Kanäle, Funktionen und Anwendungen eingeführt, so sollte dies immer kommuniziert, informativ begleitet und mit Support-Angeboten unterstützt werden. Auch sollte die Nutzung neuer Anwendungen nicht erzwungen werden.

Mehr zur kundenzentrierten Einführung neuer Technologien lesen Sie übrigens hier.

Weiterbildungen für Mitarbeitende

Innerhalb der Unternehmen sollen neben Investitionen in die IT-Sicherheit (36 %) vor allem das Engagement der Mitarbeitenden (34 %) sowie die Zusammenarbeit (36 %) gestärkt werden. Dabei soll insbesondere in die Aus- und Weiterbildung investiert werden. Der Studie zufolge denkt mehr als jede zweite Führungskraft, dass nun andere Kompetenzen priorisiert werden müssen als vor Corona. 70 % wollen langfristig Trainings und Weiterbildungen anbieten.


Mehr zur Zusammenarbeit bzw. digitalen Modellen (während der Pandemie) können Sie übrigens auf unserer Informationsseite nachlesen.

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Mitarbeitermoral muss gestärkt werden

Interessant an den Umfrageergebnissen ist auch, dass sich die Befragten sehr um die Unternehmenskultur sorgen. So sei es schwierig, diese während der Pandemie aufrecht zu erhalten. Auch sorgen sich viele der Befragten, dass es zu vermehrten Burnouts unter den Mitarbeitenden kommen könnte. Teilweise werden externe Dienstleister zur Unterstützung dieser Themen in Erwägung gezogen. In welcher Form, verrät die Studie leider nicht.

Gerade die Themenbereiche Stress, Moral und Motivation sind während einer Pandemie komplex. Eine kürzlich durchgeführte Kurzumfrage der Future Work Group hat ergeben, dass Mitarbeitende eigenen Angaben zufolge mehrheitlich keinen Stress in den letzten Monaten hatten. 28 % haben sogar weniger Stress als vorher auf Arbeit gehabt (was sehr wohl an den ausbleibenden Pendelstrecken durch Home Office-Optionen liegen könnte).

Dennoch sollten „unsichtbare“ Einflüsse nicht vernachlässigt werden. Noch sind sich viele unsicher, wie die anhaltende Pandemie und die daraus resultierenden Veränderungen im Alltag auch auf unser mentales Wohlbefinden einwirken. Zusätzlich können Nebeneffekte ungeahnte Auswirkungen haben. So wird die durch Corona beschleunigte Digitalisierung grundsätzlich positiv gewertet. Doch für Mitarbeitende steigt dadurch auch die Sorge, Arbeitsbereiche an die Automatisierung zu „verlieren“. Werden diese Sorgen nicht ernstgenommen, so kann dies langfristig negative Folgen haben.

Dem „tell“-Report zufolge, für den circa 6000 Schweizer befragt wurden, sorgt sich jeder zweite Arbeitnehmer, dass die digitale Transformation den Arbeitsplatz bedroht bzw. Teile der getätigten Arbeit durch Digitalisierung wegfallen (hier lesen Sie mehr).

Unternehmen müssen also sicherstellen, dass Arbeitnehmer bereits bei der Einführung digitaler Prozesse und Anwendungen eingebunden werden und diese mitgestalten können. Nur so kann auch gewährleistet werden, dass die Transformation von allen unterstützt und nicht als Bedrohung wahrgenommen wird.


Mit Teams können Sie die digitale Zusammenarbeit in Ihrem Unternehmen stärken und Mitarbeitenden zahlreiche Möglichkeiten geben, sich ihren Arbeitsplatz individuell zu gestalten. Kommunizieren Sie transparenter und tauschen Sie sich im Gruppen- oder Einzelchat, in Calls und Video-Meetings aus. Erfahren Sie mehr.

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