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Virtual Reality, künstliche Intelligenz, Chatbots – all das kümmert Marketer anscheinend wenig, wenn es darum geht, Prioritäten zu setzen. Klassische Themen stehen weiterhin als erstes auf der Tagesliste, wie eine aktuelle Studie bestätigt.

In der Studie des Beratungsunternehmens absolit gaben rund 1200 Teilnehmer Einblick in die Marketing-Themen, die sie 2018 beschäftigen. Wer hier Innovationen und Trends erwartet, der wird enttäuscht (Quelle: absolit via absatzwirtschaft.de).

Content Marketing bleibt relevant

Content Marketing ist der Studie zufolge das Hauptthema, da es von 81% aller Befragten genannt wurde. Relevante und interessante selbst entwickelte Inhalte sollen beispielsweise bei der Leadgenerierung helfen, aber auch zur Umsatzsteigerung beitragen. Besonders E-Mail-Marketing und Social Media werden darin inbegriffen (und erhalten in ca. 40% der Fälle mehr Budget als im Vorjahr zugewiesen). Kein Wunder, so können nicht nur Interessenten, sondern auch Bestandskunden und -Kontakte über diese Kanäle kontinuierlich und teilweise direkter informiert werden.

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So scheint es fast natürlich, dass das zweitwichtigste Thema Marketing Automation ist, also die Automatisierung von Marketing-Inhalten, insbesondere durch den Einsatz von E-Mail-Kommunikation (warum diese immer noch relevant ist, lesen Sie auch hier). Im Rahmen dessen spielt die Personalisierung für immerhin 60% der befragten Marketer eine wichtige Rolle.

Status quo: Grundlagen statt Innovationen

Insgesamt macht das Studienergebnis den Eindruck, dass aktuell genau die Grundlagen gelegt werden, um das Marketing persönlicher und digitaler zu gestalten. Neben der Systemintegration (57%) spielen auch die digitale Transformation und die Customer Journey für etwas mehr als die Hälfte der Befragten (jeweils 55%) eine Rolle.
Analytics-Themen wie Big Data (42%), Predictive (17%) und mehr noch innovative Tech-Themen wie Virtual Reality (16%) und digitale Assistenten wie Chatbots (15%) sind derweil nur teilweise relevant.

Insbesondere im Analytics-Bereich verwundert das, da moderne Marketing Automation-Systeme für gewöhnlich Analytics- und Report-Funktionen anbieten. Zusätzlich können Themen wie die Conversion-Optimierung (immerhin für 62% wichtig) durch eine Analyse des Kundenverhaltens erheblich profitieren. Auch Marketing Automation selbst kann durch analytische Methoden individueller und persönlicher gestaltet werden.

Eine Erklärung für den Fokus auf operative Prozesse könnte derweil sein, dass sich die befragten Unternehmen aktuell mehrheitlich noch in der Implementierungsphase von Marketing Automation, Customer Journey Management und Personalisierungsmaßnahmen befinden. Analytics und andere digitale Innovationen könnten daher voraussichtlich in den nächsten Jahren stetig an Relevanz gewinnen, nicht zuletzt, weil sicher auch die Angebote auf dem Markt wachsen werden.

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