Comic: Personen in Blumentöpfen, die gegoßen werden, um zu wachsen

Jeder zweite Arbeitgeber kennt die Kompetenzen seiner Mitarbeitenden nicht. Da stellt sich die Frage, ob der Fachkräftemangel nicht auch daran liegt, dass interne Skills zu wenig erkannt, genutzt und gefördert werden.

Unternehmen nutzen eigenen Talentpool zu wenig

Durchgeführt wurde die Umfrage von dem Software-Anbieter Talentsoft und dem Branchenanalysten Forsway Group. Im Zeitraum zwischen August 2020 und Januar 2021 wurden 128 HR-Entscheider aus der EMEA-Region befragt.

Der Studie zufolge kennen 55 % aller befragten Arbeitgeber nicht die Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden (Quelle: via it-business). Zusätzlich versäumen viele Unternehmen, Teams nach den Fähigkeiten ihrer Angestellten (neu) zu strukturieren. Nur 7 % verwenden einen integrierten Ansatz, der tatsächlich individuelle Fähigkeiten berücksichtigt, um so die Produktion zu steigern und Einsatzgebiete zu schärfen.

Soft Skills werden immer relevanter

Doch gerade in der digitalen Transformation werden Anforderungen vielfältiger und setzen sich immer häufiger aus einer Kombination von Soft und Hard Skills zusammen.

Hard Skills: Fachkenntnisse, z.B. eine Programmiersprache, das Bauen von Treppen oder Kochen

Soft Skills: Fachübergreifende Kompetenzen, z.B. Teamfähigkeit, Selbstreflexion, aber auch Themen wie Führungsfähigkeiten, Anpassungsfähigkeiten und methodische Kompetenzen

Es gibt eigentlich keinen Job, der keine Soft Skills erfordert und Unternehmen sollten diese sowohl in den Ausschreibungen als auch Bewerbungsgesprächen berücksichtigen. Jemand mit der besten Fachexpertise in der Branche, der jedoch nicht im Team arbeiten kann, ist potenziell weniger wertvoll für ein Unternehmen als ein Teamplayer, der sich ausreichend mit dem Thema auskennt.


Mit Microsoft Teams können Sie Ihre Mitarbeitenden über Büro- und Abteilungsgrenzen hinweg vernetzen und mit diversen Kollaborationstools verknüpfen.  

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Kompetenzanforderungen werden flexibler

Hard Skills wie Data Science und Analytics sowie digitale Fähigkeiten führen bei der Studien-Befragung nach den beliebtesten Skills für unterschiedliche Berufsprofile die Liste an. Doch direkt danach werden Teamwork, Führungskompetenzen und Fähigkeiten im Bereich Projekt- und Transformationsmanagement erwünscht.

Fachkompetenzen sind demnach zwar weiterhin notwendig, doch durch den digitalen Wandel ändern sich diese in vielen Branchen rapide, so dass Unternehmen viel mehr Fokus auf „softe“ Kompetenzen legen müssen, z.B. sich selbst effizient Wissen anzueignen und dieses auch weiterzugeben. Tatsächlich hat der singulare Experte in einem Unternehmen ausgedient. Wissen ist Teamwork.

Dazu gehört auch, dass Teams flexibler zusammengestellt werden sollten. Im Holacracy-Konzept werden Projektteams beispielsweise nach Fähigkeiten zusammengesetzt und nicht nach Unternehmensbereichen. So können fehlende Skills in einem Bereich durch Ressourcen aus einem anderen Bereich ergänzt werden, je nach Projektanforderung.

Der Vorteil ist, dass Mitarbeitende sich dadurch weniger mit isolierten Fachbereichen identifizieren. Stattdessen passenssie ihre eigenen Fähigkeiten flexibel an unterschiedliche Projekte und Themen an. Gleichzeitig wird der Austausch auch außerhalb der Fachbereiche gefördert, Wissen wird geteilt und Fachkenntnisse werden dadurch schneller im Unternehmen verbreitet.


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