Bergsteiger auf Bergspitze, die auf Wolkendecke schauen

Auch in der Schweiz werden die Vorteile cloudbasierter Anwendungen erkannt – der ISG Provider Lens zufolge wächst der Anteil an Unternehmen, die in die Public Cloud investieren stärker als in anderen Ländern.

Im Vergleich zu 2018 sind die Public Cloud-Ausgaben Schweizer Unternehmen um 20 % gewachsen, so das Ergebnis der ISG Provider Lens (Quelle: prnewswire.com). Weltweit sind es derweil 14 %.

Diesen Trend bestätigt auch eine Mitgliederumfrage des Schweizer Branchenverbands Swico (Quelle: via computerworld.ch). So fließen 28 % aller Investitionen der befragten Mitglieder in cloudbasierte Technologietrends. Im Vergleich: an zweiter Stelle investieren Unternehmen mit einem Anteil von 19 %  in Plattformen.

Besonders häufig werden der ISG-Studie zufolge Anwendungen im Bereich CRM, Unified Communications (UC) und ERP in die Cloud verlagert. Kein Wunder, so gibt es mittlerweile zahlreiche Vorteile cloudbasierter Plattformen, da Anbieter ihre Entwicklungen verstärkt auf die Cloud verlagern bzw. exklusiv dort agieren (z.B. Salesforce).

Worauf achten Schweizer Unternehmen bei der Wahl der Cloud?

  • Standort der Rechenzentren
  • Managed Services-Support
  • Vertragsflexibilität
  • Datenschutz
  • Angebotene Funktionen

An diesen Prioritäten zeigt sich, dass eine sichere, stabile Grundlage eine weitaus größere Rolle für Schweizer Unternehmen spielt als Innovation. Der Studie zufolge spielen die angebotenen Funktionen eine untergeordnete Rolle gegenüber den anderen genannten Anforderungen, obwohl genau darin auch ein entscheidender Vorteil cloudbasierter Lösungen liegt.

Hier könnte ich nun spekulieren, dass sich viele Unternehmen bei der Auseinandersetzung mit Cloud-Anwendungen noch in den Anfängen befinden, da gerade Vertragsgrundlagen und Datenschutzbedenken in diesem Stadium eine größere Rolle spielen. Gängige Vorurteile gegenüber Cloud-Software mögen hier Einfluss haben, da gerade das Datenschutzthema immer wieder bei der Cloud-Adoption genannt wird.

Schweizer Unternehmen Tech InvestitionenHerausforderungen in der Nutzung

Viele Unternehmen haben eine Multi-Cloud-Strategie, wenden also unterschiedliche Anbieter für verschiedene Bereiche ein. Damit treten jedoch anscheinend häufig Probleme insbesondere in der Kostentransparenz auf. Es lässt sich hier vermuten, dass einzelne Unternehmensbereiche selbstständig und nicht konzertiert nach Lösungen suchen. Ohne eine übergeordnete Cloud-Strategie kommt es zu zur Intransparenz und jeder Bereich „kocht“ quasi sein eigenes „Süppchen“. Dadurch werden die Gesamtkosten natürlich nicht konsolidiert. Zusätzlich steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Anwendungen nicht miteinander verknüpft werden, was wiederum die Datenqualität reduziert und für Silos sorgt.

Insbesondere, da immer mehr Anbieter standardisierte Multi-Clouds „aus einem Guss“ anbieten, wird sich hier in den nächsten Jahren sicher der Trend zu vielen verschiedenen Clouds hin zu einer standardisierten Anbieterlösung mit individuellen Anpassungen entwickeln.


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